Kämmerer zieht Zwischenbilanz 

Erste Corona-Auswirkungen:  Einnahmen der Stadt München brechen ein

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Kämmerer Christoph Frey.

Die Gewerbesteuereinnahmen gehen zurück. Das geht aus einem Bericht der Kämmerei hervor, mit dem sich der Stadtrat befassen soll.

Demnach verzeichnet die Verwaltung im ersten Quartal 2020 Minderungen von insgesamt 174,6 Millionen Euro bei den Vorauszahlungen. Das entspricht einem Rückgang von 8,3 Prozent gegenüber dem letzten Quartal 2019. Betroffen ist laut Kämmerer vor allem das produzierende Gewerbe. 

Diese Wirtschaftsgruppe allein verzeichnete Minderungen von 225,6 Millionen Euro, während sich im Bereich Bank-, Kredit-, Versicherungswesen sogar Erhöhungen von 20,9 Millionen Euro ergaben.

Die Kämmerei kommt zu dem Schluss, dass die Zahlen des ersten Quartals bereits von der Corona-Krise geprägt sind, aber erst den Anfang der Einbußen markieren. 

Wie berichtet, stellt sich die Stadt auf Verluste bei den Einnahmen ein. Durch die Corona-Pandemie könnten im besten Fall etwa 700 Millionen Euro am Ende des Jahres bei den Einnahmen fehlen, im schlimmsten Fall sogar 1,7 Milliarden Euro.

Zieht der Demo-Eklat in München Konsequenzen nach sich? Am Dienstagmittag will das bayerische Kabinett über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise informieren.

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