Der Trend für die einzelnen Monate

Erste Prognose: So wird der Winter

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München - Nach einem schmuddeligen Wochenbeginn kehrt der goldene Herbst nach München zurück. Doch wie wird der Winter? Wir haben einen ersten Trend für die einzelnen Monate:

Brrr! Was war das für ein greißlicher Montag! Aber jetzt ist Schluss mit dem Schmuddelwetter! „Der goldene Oktober kehrt zurück und beschert insbesondere Süddeutschland Temperaturen von um die 20 Grad“, prophezeit Dominik Jung von wetter.net. Er blickt außerdem schon weiter – und der Winter besagt, stürmisch und eiskalt zu werden! (hier geht's zum aktuellen Wetterbericht

Schon am Dienstag hören die Niederschläge auf. „Von Südeuropa strömt warme Luft zu uns“, sagt der Meteorologe zur tz. Tag für Tag steigen die Temperaturen jetzt an, bis sie am Samstag in München schließlich die 20-Grad-Marke knacken. „Auch kommende Woche werden sich die Temperaturen voraussichtlich um knapp 20 Grad herum einpendeln“, so seine frohe Botschaft.

Was dann kommt, hat aber leider gar nichts mehr mit mildem, ruhigem Wetter zu tun. „Das Wird ein richtiger Chaos-Winter, der viel Abwechslung bereit hält und zeitweise richtig gefährlich werden kann“, kommentiert Wetterexperte Jung die ersten Ergebnisse. Bei seinem Winter-Trend fließen Datenmengen wie die Statistik der vergangenen 100 Jahre ein, außerdem die Sonnenaktivitäten, der nordatlantische Oszillation, der Golfstrom, Phänomene wie El Niño.

Winterimpressionen: Die schönsten Bilder unserer Leser

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Hier ist der Trend für die einzelnen Monate:

November: „Die erste Hälfte wird schmuddelig-nasskalt und leider nicht so trocken wie letztes Jahr“, sagt Jung. In der zweiten Hälfte falle dann Schnee bis in die tiefen Lagen.

Dezember: Im Münchner Raum wird der Dezember leicht zu kalt werden. „Und zur Monatsmitte könnte die russische Kältepeitsche mit Eis und Schnee zum ersten Mal so richtig intensiv zuschlagen“, sagt Jung voraus. Und was ist mit weißen Weihnachten? Im letzten Monatsdrittel soll es sehr wahrscheinlich Sturm- und mitunter auch Orkantiefs geben, die sehr milde Luft bringen könnten. „Die Frage, ob es weiße oder grüne Weihnachten geben wird, entscheidet sich deshalb wahrscheinlich erst auf den letzten Metern vor dem Fest.“

Januar: Dieser Monat soll durchschnittlich ausfallen. Jung: „Er bringt viel Niederschlag, der jedoch nur in den höheren Lagen als Schnee fällt. Generell werden in den Alpen auch diesen Winter wieder sehr gute Skisportbedingungen erwartet.“ Bei uns in den Niederungen reiche es nur zu einem Schmuddel-Januar. Erkältungsgefahr!

Februar: Jetzt kommt die zweite Kältewelle! Und mit der Luft aus Sibirien könnte die noch heftiger als die erste im Dezember ausfallen. Zumindest soll es dazu bei uns auch kräftig schneien. Perfektes Wintersportwetter für Hartgesottene also: Mütze auf und raus!

NBA

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