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„Winter kann kommen“: Stadt rüstet sich für ersten Schnee – und appelliert an Münchner

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Der Winter klopft an; München sieht sich gut gerüstet. Wie sich das Baureferat auf die kalte Jahreszeit vorbereitet. Die Stadt appelliert an die Münchner.

München – München ist die schneereichste Großstadt Deutschlands – vor allem wegen der Höhenlage von mehr als 500 Metern über dem Meeresspiegel. Die Stadt München hat sich wie jedes Jahr gründlich auf den Winterdienst vorbereitet und sieht sich für die kalte Jahreszeit bestens gerüstet, teilte das Baureferat am Freitag, dem 10. November, in einer Pressemitteilung mit. „Der Winter kann kommen“, ist diese überschrieben. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet so beispielsweise für Bayern von der Nacht auf Samstag oberhalb von etwa 700 Metern Schnee. Der weiße Winter steht in den Startlöchern.

Verschneiter Englischer Garten mit München-Silhoutte, München, 26. Februar 2023 Deutschland, München, 26. Februar 2023
Das Baureferat München sieht sich gut gerüstet für die kalte Jahreszeit. © Wolfgang Maria Weber/Imago (Symbolbild)

Laut Baureferat stehen über 1000 Einsatzkräfte sowie mehr als 600 Fahrzeuge in München für den Winter bereit, in sechs Hallen lagern 13.600 Tonnen Streusalz und 3000 Tonnen Streusplitt. Doch einen hundertprozentig perfekten Winterdienst könne es nicht geben, heißt es vom Baureferat. Jeder und jede solle sich deshalb darauf einstellen, dass „Glätte und ungünstige Straßenverhältnisse jederzeit auftreten können“. Die Stadt München richtet sich deswegen mit Empfehlungen an Bewohnerinnen und Bewohner. Münchnerinnen und Münchner werden gebeten,

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Zu diesen Zeiten räumt der städtische Winterdienst in München – „vorausschauend und so lange wie nötig“

In der Regel beginnen die Räum- und Streuarbeiten bei Schneefall von mindestens drei Zentimetern oder bei Gefahr von Straßenglätte um zwei Uhr morgens. Bei Bedarf beginnen sie auch früher, damit gegen sieben Uhr verkehrssichere Straßen und Wege gewährleistet sind, heißt es in der Mitteilung. Wenn starker Schneefall in den Morgenstunden einsetzte, würden allerdings auch Räumdienste im Berufsverkehr nur eingeschränkt vorankommen, heißt es weiter.

Das Baureferat sorgt bis 22 Uhr für den Winterdienst und damit zwei Stunden länger als gesetzlich vorgeschrieben. Bei extremen Winterwetterverhältnissen seien Sonder- und Notdienste rund um die Uhr eingerichtet. Das Baureferat ist eigenen Angaben zufolge über das Internet an einen speziellen Straßenwetterdienst angeschlossen.

An diesen Orten räumt der städtische Winterdienst in München – Straßen, Gehwege, Plätze

Das Baureferat und die von ihm beauftragten Vertragsfirmen räumen Fahrbahnen, Plätze, Fußgängerzonen, Geh- und Radwege. Ausnahmen seien Gehwege außerhalb des Vollanschlussgebietes. Dieses Gebiet entspricht laut Baureferat in etwa dem Gebiet innerhalb und einschließlich des Mittleren Ringes sowie dem Kernbereich von Pasing.

Oberste Priorität haben laut Mitteilung etwa 10.000 Fußgängerüberwege, 2300 Haltestellen und 290 Gefahrenstellen – zum Beispiel starke Gefälle- und Steigungsstrecken sowie Bahnübergänge. Vorrangig werde das Hauptstraßennetz geräumt und zum Teil gestreut sowie Straßen, auf denen Busse und Tram unterwegs sind. Auf allen Radverkehrsanlagen wird innerhalb von maximal drei Stunden nach Beginn des Schneefalls, ab einer Schneehöhe von drei Zentimetern, geräumt und gestreut, heißt es in der Mitteilung des Baureferats vom Freitag.

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