Auf dem Heimweg verirrt

Erster Schultag: Bub (6) landet bei Polizei

München - Der erste Schultag und gleich so eine Aufregung: Ein sechsjähriger Erstklässler sollte mit dem Bus nach Hause fahren - kam aber nicht an der Haltestelle an.

Eigentlich sollte der Kleine am Dienstagmittag mit dem Bus zum Haus seiner Familie in Untergiesing-Harlaching fahren. In all der Aufregung nach seinem ersten Schultag hat er aber das Aussteigen verpasst und fuhr weiter mit dem Bus. So berichtet es die Bundespolizei.

Der Busfahrer wurde auf den verunsicherten Buben aufmerksam und nahm ihn mit bis zur Endstation am Hauptbahnhof. Dort gab er ihn sicher in die Hände der Bundespolizei.

Die Beamten mussten erstmal Aufbauarbeit leisten: Sie hatten große Mühe, das weinende Kind zu beruhigen und ihm seinen Namen zu entlocken. . Selbst ein Bestechungsversuch mit Schokoriegeln scheiterte. Glücklicherweise entdeckten sie am Schulrucksack einen Namensanhänger.

Damit konnten sie erst die 33-jährige Mutter, danach deren Handynummer ermitteln. Die Mutter hatte an der Haltestelle gewartet, den Jungen jedoch verpasst. Erleichtert konnte sie ihn nun wieder in die Arme schließen.

kg

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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