Exklusiv: So wird die neue P1-Terrasse

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Das Archivfoto zeigt die Schlange vor dem P1 am 21. Oktober 2010 - bald eröffnet die neue Terrasse des Clubs

München - Am 12. Mai eröffnet die neue Terrasse des P1. Partygänger-Kolumnist Thomas Oßwald kennt die Pläne. Die Devise: Nicht kleckern, sondern klotzen.

Schöner, größer, besser. So wird die neue P1-Terrasse. Gut ein halbes Jahr nach dem Rück-Umzug in den Stamm-Club eröffnet des P1 am 12. Mai die runderneuerte Terrasse. Und will damit neue Maßstäbe setzen. Partygänger sah exklusiv vorab die Pläne.

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Auf einem Holzsteg passieren die Gäste den Türsteher, dann ein Wasserspiel, bevor sie zum erhöhten Reservierungsbereich mit 160 Sitzplätzen auf dunklen Leder-Couches kommen. Sechs Bars sorgen fürs leibliche Wohl, die komplette Fläche ist mit Tulpenschirmen überdacht. Blickfang wird eine Mega-Feuerstelle, davor eine quadratische Tanzfläche mit erhabenem DJ-Pult. „Unser dritter Dancefloor“, erklärt P1-Geschäftsführer Radoslav Pavlov. Hinter dessen Eingang wird gerade ein Steingarten und eine weitere, kleinere Terrasse mit Sitzgelegenheiten gebaut. Gesellschafter Franz Rauch will zwar nicht verraten, was die luftige Sommerresidenz kostet, aber: „Ich bin überzeugt, dass mindestens 60 Prozent der Münchner Clubs weniger gekostet haben als unsere Terrasse.“ Nicht kleckern, sondern klotzen, ist abermals die Devise, weshalb Stromheizungen unter den Lederbänken für warmes Sitzfleisch auch bei kühlen Temperaturen sorgen.

Bespaßt werden soll das Edel-Klientel neben tanzbarer DJ-Mucke (zum Opening am 12. Mai spielt kein Geringerer als der französische Superstar Joachim Garraud) von einer Vielzahl LED- und Plasma-Bildschirmen an den Wänden, sowie Lichtinstallationen, als deren Projektionsfläche die Bäume des Englischen Gartens dienen. Und: Während des Oktoberfests soll eine Art Mini-Käfer-Wiesn-Schenke Festzelt-Flair auf dem Gelände verbreiten.

Die Frage beim Pre-Opening des Kong-Clubs in der Prielmayerstraße 6: Wie viel (Café) King steckt im Kong? „Zumindest personell einiges“, erklärt Sandra Forster, die mit Jisho Lang, Robert ­Lorenz und Michael Kern das Café King in der Müllerstraße zum Hotspot der Elek­tro-Gemeinde machte. Wenig blieb indes vom Café Beer, das hier zuvor residierte. Geöffnet hat das Kong von Donnerstag bis Samstag ab 20 Uhr. Zunächst mit Bar-Betrieb, zu späterer Stunde soll es im Kong clubbiger zugehen. „Bar ist die Königsdisziplin in der Gastronomie“, philosophiert Sandra Forster, „da kannst du nicht mit fetten Bookings wie im Club oder mit Essen wie im Restaurant abgreifen, sondern hast nur wenige Parameter: qualitativ hochwertige Drinks, Location und Style.“ Diesbezüglich scheint das Kong gut aufgestellt.

Thomas Oßwald

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