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Lauter Knall wirft Anwohner aus dem Bett: Polizei steht vor einem großen Rätsel

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Von: Phillip Plesch

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Blaulicht
Knapp zehn Streifen der Polizei rückten in die Milbertshofener Straße aus. © David Inderlied/dpa/Symbolbild

Es ist ein Rätsel: Was hat für den lauten Knall in Milbertshofen gesorgt? Die Anwohner waren hochgeschreckt, die Polizei ermittelt nun in alle Richtungen.

München – Ein lauter Knall hat am Dienstag (12. April) gegen 3 Uhr die Anwohner an der Milbertshofener Straße aus dem Schlaf gerissen. Was war denn das!? Diese Frage stellten sich mehrere Anwohner und alarmierten Polizei* und Feuerwehr*. Knapp zehn Streifen rückten an. Sie fanden eine zerbrochene Scheibe vor. In der Erdgeschosswohnung eines 65-Jährigen hatte es offenbar eine Explosion gegeben. Der Mann blieb unverletzt.

Was zu der Explosion geführt hatte, war auf den ersten Blick nicht ersichtlich. Die Feuerwehr musste auch nichts löschen. „Es hat nicht gebrannt, es gab aber Rußspuren und eine sichtbare Verwüstung“, schilderte ein Sprecher der Münchner* Polizei die seltsame Lage vor Ort. Komplett zerstört war die Wohnung aber nicht. Die Ursache für diesen nächtlichen Trubel ist den Beamten bisher noch ein Rätsel.

München: Explosion in Milbertshofener Straße - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Ergebnisse der Ermittlung seien unklar und offen, sagte der Polizeisprecher. Hat der Mann mit Chemikalien experimentiert, wurde von außen etwas hineingeworfen - oder gibt es sogar einen Zusammenhang zu den jüngsten Vorfällen um den Bandenstreit in Milbertshofen*? Vor einem Monat war dort ein 18-Jähriger bei einer Messerstecherei ums Leben gekommen. All das ist nun Teil der Ermittlungen. Verschiedene Kommissariate sprechen sich dafür ab.

Dazu bittet die Münchner Polizei um Zeugenhinweise: Wer hat im angegebenen Zeitraum (Dienstag, 4. April, 3 Uhr) in der Milbertshofener Straße, im Bereich Schleißheimer Straße und Knorrstraße Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? (Tel. 089/29 100). *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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