Skateboard, Mountainbike, BMX und Co.

Munich Mash: Das erwartet die Fans im Olympiapark

Munich Mash 2015
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Die Vorbereitungen für's Munich Mash 2015 im Olympiapark laufen auf Hochtouren.
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Die Vorbereitungen für's Munich Mash 2015 im Olympiapark laufen auf Hochtouren.

München - Schaufeln, schrubben, sägen! Im Olympiapark wird geschuftet für’s Munich Mash (26. bis 28. Juni). Fliegende X-Fighters auf dem See gibt es 2015 nicht, ebenso wenig den Mountainbike-Looping. Dennoch wird’s extrem!

Die Skateboarder rücken in den Vordergrund. Nach dem überraschend ESPN-Rückzug nach der ersten Ausführung 2013, damals unter dem Namen X-Games, war die Zeit zu kurz, um 2014 ein adäquates Skate-Feld aufzustellen. „Man kann dabei viel Geld verlieren“, sagt Frank Seipp, Chef des Organisationskomitees, der tz. Die Streetleague in den USA gibt in der Szene den Takt vor, die Serie fährt um ein Preisgeld von rund einer Million Dollar. Im ersten Jahr finanzierte das ESPN, im zweiten fand „nur noch“ die lokale Munich Beasttour statt. In diesem Jahr stellten Seipp & Co. ein annehmbares Teilnehmerfeld um die US-Amerikaner Dave Bachinsky, Chris Joslin, Yoshi Tanenbaum und den Deutschen Denny Pham zusammen. Während beispielsweise im Tennis mittlere sechsstellige Antrittsgelder für die Topstarts bezahlt werden, bekommen die Skater nichts. „Wir versuchen anderen Anreize zu schaffen. Alles muss finanziell darstellbar sein“, sagt Seipp.

Die Mountainbiker müssen nicht mehr durch den ungeliebten Looping fahren. Dafür ist der Kurs doppelt so groß und erstreckt sich über den Coubertinplatz bis hinunter zum See. Zudem ist der Wettbewerb einer von sechs Diamond-Events 2015 und damit einer der wichtigsten Contests innerhalb der Freeride Mountainbike World Tour. Der Eintritt ist dank Titelsponsor Swatch frei. Dass es den spektakulären, aber sportlich minderwertigen Looping nicht mehr gibt, liegt auch daran, dass die Athleten mehrheitlich dagegen waren. Für die BMXer ändert sich im Vergleich zum Vorjahr nichts, die deutschen Hoffnungen ruhen wieder auf Bruno Hoffmann (22).

Verläuft alles nach Plan, erwartet Seipp 50 000 Zuschauer. Eintritt, für die Events in der Eishalle, zahlen maximal rund 8000 Menschen. Die meisten Einnahmen generieren Sponsoring und Vermarktung. Sollte die wirtschaftliche Bilanz auch 2015 seriös ausfallen, steht dem Mash auch in den kommenden Jahren nichts im Weg. Olympiaparkchef Arno Hartung zur tz: „Vom Aufsichtsrat haben wir grünes Licht bis 2019.“

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