Zum 25. Jubiläum

Fahrgäste-Aktion: Die große Bilanz

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Andreas Nagel von der Aktion Münchner Fahrägste.

München - Volle Fahrt – und das schon ein Vierteljahrhundert lang! Donnerstag feierte die Aktion Münchner Fahrgäste ihr 25. Jubiläum im Verkehrszentrum des Deutschen Museums.

Seit 1989 kümmern sich Andreas Nagel (54) & Co. um alles, was den Passagieren von Bus, Tram, U- und S-Bahn wichtig ist. Zeit, Bilanz zu ziehen – bitteschön, Herr Nagel:

Das lief gut: Wir haben eine flexible Monatskarte, wir haben die Tram 16 nach St. Emmeram – beides Projekte, die nicht zuletzt der Aktion Fahrtgäste zu verdanken sind. Nagel: „Weitere Erfolge sind der Aubau der Straßenbahnlinien 17 und 23.“

Das lief schlecht: Der Metrobus 50 fährt nicht mehr bis nach Moosach, sondern nur noch bis Olympiapark. Außerdem hat Nagel Sorgen in Sachen S-Bahn: „Neue Züge sind nötig, alte Signal- und Schrankenanlagen gehören erneuert.“ Auch das Thema Zweite Stammstrecke ist noch lang nicht vom Tisch. Der Fahrgastverband wünscht sich da endlich Nägel mit Köpfen.

Die Hoffnungen: Nagel wünscht sich, dass sich die Stadt stärker um den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrsnetzes kümmert. Denn, so Nagel: „Der Verkehr wird durch den starken Zuzug eine immer wichtigere Rolle spielen – und noch wird nicht genug getan.“ Die Aktion fordert etwa 80-Sekunden-Takt bei der U-Bahn, den es in anderen Großstädten gebe. Nagel: „Hier fährt München hinterher.“

Das Gehirn des Münchner Verkehrs: Einblick in die Leitzentrale

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pm

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