Monatzeder stellt Ausbau-Bilanz vor

Neue Wege für Münchens Radfahrer

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Ja, er is’ mi’m Radl do: Bürgermeister Hep Monatzeder (Grüne) eröffnet die Kapuzinerstraße.

München - Es hat lange gedauert, aber jetzt ist es soweit: Jetzt dürfen die Radler in der Kapuzinerstraße endlich auf eigenen, viel sichereren Radwegen strampeln!

Seit 2002 wird die Strecke im Rathaus verhandelt. „Ich bin sehr glücklich, dass nun immerhin eines der so genannten Leuchtturmprojekte für den Radverkehr noch in meiner Zeit als Radlbürgermeister fertig“, sagte Hep Monatzeder, der nach der Wahl im Frühjahr wohl aus der Stadtspitze scheidet. Gleichzeitig legt die Stadt die Ausbau-Bilanz des Jahres vor. München dreht am großen Radl!

Ein paar Schilder fehlen noch: Seit 21. Mai werkeln die Bauarbeiter in der Kapuzinerstraße, 2,3 Millionen Euro hat der Umbau gekostet. „Dies war nur möglich, indem den Autos eine Spur genommen wurde“, sagt Monatzeder.

Wo Licht ist, da ist auch Schatten: Autos waren in der Kapuzinerstraße gestern zwar recht flüssig unterwegs – dafür staute sich davor in der Humboldtstraße der Verkehr. „Die ist schon immer schwierig“, widerspricht KVR-Verkehrschef Norbert Bieling. Weil die Ampel an der Kreuzung zur Geyerstraße weggefallen sei und die anderen besser koordiniert würden, solle der Verkehr nach einer Gewöhnungszeit sogar besser fließen. Dafür freuen sich Lieferanten über vermeintliche neue Stellplätze auf dem Radweg …

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Radwege hat die Stadt auch an Rotkreuzplatz, Potsdamer, Dietlinden- und Karl-Theodor-Straße eingerichtet. Arbeiten in Baumkirchner, Albert-Roßhaupter- und Wolfratshauser Straße laufen. In Nymphenburger und Westendstraße wurden Wege saniert. Von den anderen drei 2009 beschlossenen „Leuchtturmprojekten“ in Lindwurm-, Brienner und Rosenheimer Straße ist noch lange nichts zu sehen.

D. Costanzo

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