Polizei zieht Fahrschüler (18) aus dem Verkehr

München - Die Polizei hat am Mittwoch ein Fahrschulauto kontrolliert. Der 18-jährige Fahrschüler gab dabei an, beinah täglich Marihuana zu konsumieren. Beim freiwilligen Drogentest konnten noch Wirkstoffe im Körper des Schülers nachgewiesen werden.

Wie die Polizei mitteilte, habe eine Zivilstreife der Verkehrspolizei München am Mittwoch einen Fahrschüler auf der Leopoldstraße kontrolliert.  Der Fahrschüler und –lehrer führten eine praktische Übungsstunde durch. Der 18-jährige Fahrschüler aus Landsberg am Lech äußerte gegenüber den Beamten, dass er nahezu täglich einen Joint rauche. Extra für die Fahrschule hätte er jedoch das Kiffen aufgehört.

Ein freiwilliger Drogentest ergab, dass sich noch Wirkstoffe im Körper des Schülers befanden. Daraufhin wurde die Ausbildungsstunde beendet und der Fahrschüler musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Der 72-jährige Fahrlehrer fuhr den VW nach Hause.

Der Bußgeldkatalog sieht für einen derartigen Verstoß eine Geldbuße in Höhe von 500 €, vier Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot vor. Die zuständige Führerscheinstelle wird über den Vorfall informiert. Es wird geprüft, ob der 18-Jährige charakterlich für die Teilnahme am Straßenverkehr geeignet ist.

Drogen im Straßenverkehr führen als Unfallursache immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen. Die Münchener Verkehrspolizei wird deshalb zur Erhöhung der Verkehrssicherheit weiterhin gezielt Verkehrskontrollen durchführen und festgestellte Verstöße konsequent ahnden.

Rubriklistenbild: © dpa

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