Sie wollten ihr "eins auswischen"

Enkelinnen brechen bei ihrer Oma ein

München - Über das familiäre Verhältnis kann hier nur gemutmaßt werden: Zwei Jugendliche wollten ihrer Oma eins auswischen - und brachen kurzerhand bei ihr ein.

In der Nacht von Montag auf Dienstag drangen laut Polizei zunächst unbekannte Täter in eine Doppelhaushälfte in der Fasanerie ein. Darin befinden sich neben den Wohnräumen einer 62-jährigen Münchnerin auch das Büro eines mobilen Pflegedienstes.

Wie die Täter in das Gebäude gelangten, war den Beamten erst ein Rätsel. Unter anderem wurden zwei Laptops gestohlen.

Im Verlauf der weiteren Ermittlungen äußerte der 41-jährige Büroinhaber ein Verdacht gegen zwei Jugendliche. Bei den beiden handelt es sich um die Enkelinnen der Wohnungsinhaberin.

Die mutmaßlichen Täterinnen wurden schließlich vernommen - und gaben die Tat zu. Als Motiv nannten sie Geldgier und den Wunsch, der Oma „eins auszuwischen“.

Die Jugendlichen hatten sich mittels eines im Garten der 62-Jährigen deponierten Schlüssels Zugang zum Haus verschafft und dort in mehreren Anläufen das Diebesgut entwendet. Das wollten sie verkaufen. Der Ablageort des Schlüssels war aus früheren Besuchen bei der Großmutter bekannt.

Das Diebesgut haben die beiden inzwischen größtenteils zurückgegeben.

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