Fasching: Fliegende Flaschen und fast 1000 Fahrverbote

München - Der Münchner Fasching ging am Dienstag mit fliegenden Flaschen zu Ende. Während der Faschingszeit kontrollierte die Polizei in München rund 70.000 Autofahrer - mit ernüchternden Ergebnissen.

Viel zu tun, gab es für die Münchner Polizei in der Faschingszeit. Knapp 70.000 Autofahrer kontrollierten die Beamten in München. 416 Führerscheine zogen die Polizisten sofort ein, teilte die Münchner Polizei am Mittwoch in ihrer Faschingsbilanz mit. 789 Verkehrsünder mussten ihren Führerschein nicht sofort abgeben, sie müssen aber mit einem baldigen Fahrverbot rechnen.

Insgesamt führten die Beamten mehr als 21.000 Alkoholtests durch. Das Ergebnis: 863 Fahrten unter Alkoholeinfluss, die in 50 Fällen zu Unfällen führten. Dabei wurden 23 Personen verletzt. Daneben gingen den Beamten 347 Fahrer unter Drogeneinfluss ins Netz.

Die Veranstaltungen am Faschingsdienstag verliefen nach Ansicht der Münchner Polizei insgesamt ruhiger als in den vergangenen Jahren - außer am Marienplatz. Dort warfen Unbekannte mehrere Flaschen auf Polizisten und sprühten aus der Menge mit Pfefferspray, wodurch zwei Passanten und zwei Polizisten verletzt wurden. Die Polizei nahm 15 Personen wegen verschiedener Delikte - hauptsächlich wegen Körperverletzungen, fest.

mad

Rubriklistenbild: © dpa

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