Polizeibilanz vom Bayern-Spiel

Fahnenprügler und Pyro: Roma-Fans machen Ärger

München - Für den FC Bayern war das Rückspiel gegen Rom eine klare Sache. Die Polizeibeamten vor Ort hatten mehr zu tun. Es gab unter anderem Ärger mit Fans der Gäste.

Gewarnt von den Vorkommnissen in Dortmund am Dienstagabend, als krawallsuchende "Fans" von Galatasaray Istanbul mit Pyros um sich warfen und Feuer im Gästeblock zündeten, hatte die Polizei am Rande der Begegnung des FC Bayern gegen den AS Rom (Endstand 2:0) die Augen besonders offen.

Dennoch gab es Ärger mit Anhängern der Roma. Kurz nach dem Anpfiff zündeten diese in und hinter ihrem Block nämlich vier Rauchkörper. Weiteres Abbrennen von Pyrotechnik konnte zwar unterbunden werden, doch die Beamten wurden von den Gästefans massiv bedrängt. Einer versuchte gar mit einer Fahnenstange auf einen Polizisten einzuschlagen, er wurde festgenommen.

Nach dem Spiel konnte eine Schlägerei zwischen Ultras der Roten und einer unbekannten Personengruppe verhindert werden. Zudem kam es am Mittwochabend zu drei weiteren Festnahmen (neben dem Fahnenprügler): Zwei Personen wurden wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und einer wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung vorläufig festgenommen.

"Roma, es braucht mehr Bier" - Pressestimmen

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bix/pm

Rubriklistenbild: © dpa

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