10.000 neue Apartments jährlich?

FDP fordert Miet-Stütze für Arme

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OB-Kandidat für die FDP: Michael Mattar

München - Auch die FDP zieht mit den Themen Horror-Mieten und Wohnungsmangel in den Wahlkampf ums Rathaus. Die Liberalen versprechen 10 000 neue Apartments pro Jahr.

OB-Kandidat Michael Mattar will außerdem eine Art Miet-Stütze einführen: Die Stadt soll pro Jahr 600 Sozialwohnungen weniger bauen und mit den gesparten bis zu 90 Millionen Euro ein Extra-Wohngeld an 20 000 arme Familien zahlen. So steht es im Entwurf des Programms zur Kommunalwahl im März 2014. „Wir wollen Freiheit statt Bevormundung“, sagt Mattar. Münchens Zukunft solle Schwarz-Gelb werden – wie die Stadtfarben. Derzeit stellt die FDP vier der 80 Stadträte.

OB Christian Ude (SPD) und Rot-Grün hätten den Schuldenabbau nur geschafft, weil wichtige Investitionen aufgeschoben worden seien: Die U-Bahn müsse ausgebaut werden. Der Mittlere Ring brauche drei neue Tunnels. Gasteig, Olympiapark und Schulen müssten millionenschwer saniert und die Großmarkthalle neu gebaut werden. Dafür sollen die Stadtwerke künftig mehr als die bislang 100 Millionen pro Jahr an die Stadt ausschütten. Außerdem will die FDP Bürokratie abbauen und die Verwaltung verschlanken. Von den elf Referaten sollen sieben übrig bleiben. Bau und Planung sollen zusammengelegt, Gesundheits- und Kommunalreferat auf andere Stadtministerien aufgeteilt werden.

DAC

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