Feierabend! MVG lässt tausende EM-Fans stehen

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Zehntausende Fußballfans kamen nach dem Halbfinal-Sieg mit der U-Bahn zum Feiern in die Leopoldstraße wie hier an der Universität. Wer nach 1.20 Uhr nach Hause wollte, hatte Pech: Betriebsschluss bei der U-Bahn. Die völlig überfüllten Nachttrambahnen und Nachtbusse fuhren oft an den Haltestellen durch.

Es war das größte Fußballfest, dass München je erlebt hat. 80 000 Menschen (weit mehr als zu WM-Zeiten) feierten von Mittwoch auf Donnerstag in der Leopoldstraße den Sieg über die Türkei.

Doch als die Fans nach Hause wollten und zur U-Bahn strömten, war die gute Laune schnell vorbei: Die MVG hatte mit dem letzten Zug um 1.20 Uhr Feierabend gemacht!

An der Münchner Freiheit stand kurz darauf zwar noch ein Zug auf dem Gleis Richtung Innenstadt, doch die Türen blieben zu. Dafür gab es eine Durchsage: „Betriebsende“. Die U-Bahn fuhr los, ohne jemand mitgenommen zu haben und die Lichter gingen aus. Wer dann mit dem Taxi nach Hause wollte, hatte kaum eine Chance: Die Taxis waren hoffnungslos überlastet. „Es war so viel los, dass wir so gut wie keinen Wagen vermitteln konnten“, sagt Alfred Huber von der Münchner Taxi EG.

Finale! So wurde auf der Leopoldstraße gefeiert!

Finale! So wurde auf der Leopoldstraße gefeiert! © 
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
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Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Quasi mit dem Abpfiff hielt es niemanden mehr vor den Fernsehern und Großbildleinwänden: Gegen 23 Uhr war nicht nur die gesamte Leopoldstraße gesperrt, sondern auch der Altstadtbereich ab der Von-der-Tann-Straße bis zum Platz der Opfer des Nationalsozialismus. © Westermann
Als die Feierenden abgezogen waren, übernahmen die Müllfahrzeuge auf der Leopoldstraße das Kommando. © Westermann
Als die Feierenden abgezogen waren, übernahmen die Müllfahrzeuge auf der Leopoldstraße das Kommando. © Westermann

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80.000 feiern auf der Leopoldstraße

Finale, das ist der Hammer!

Auch bei der Nachtram N 27 in der Belgradstraße ging nichts mehr. Wegen Überlastung fuhr sie an den Haltestellen stadteinwärts einfach klingelnd durch! Immerhin: Der Nachtbus N 40, der sonst auf der Leopoldstraße fuhr und wegen der Party umgeleitet wurde, las später die verhinderten Passagiere auf und brachte sie in die City – mit Sardinen-Feeling! Steffi K. aus der Isarvorstadt beispielsweise brauchte 1,5 Stunden für den Heimweg: „Unglaublich, dass die MVG keine U-Bahn mehr fahren lässt, wenn auf der Leopoldstraße noch Zehntausende feiern.“

Die MVG findet, dass sie alles richtig gemacht hat. Man habe noch zwei extra Züge fahren lassen, sonst sei um 1.07 Uhr Schluss. „Eine weitere Verlängerung ist aus personellen Gründen nicht möglich. Unsere Kunden erwarten, dass wenige Stunden später ab Betriebsbeginn wieder alle U-Bahnzüge im Einsatz sind und alle Fahrer die gesetzlichen Ruhezeiten eingehalten haben. Der Betriebsschluss war zudem mit der Polizei abgesprochen,“ erklärt SWM-Sprecher Christian Miehling. Die U-Bahn, die keine Passagiere mitnahm, sei übrigens defekt gewesen.

J. Welte

So erlebte München den deutschen EM-Finaleinzug gegen die Türkei

So erlebte München den deutschen EM-Finaleinzug gegen die Türkei © 
Die türkischen Fans auf der Leopoldstraße schwenken schon vor Anpfiff die Fahnen. © dpa
Die Münchner Fans der beiden Nationen feiern ein kollektives Fußballfest. © dpa
Fans im Biergarten feuern die deutsche Elf an. © dpa
Auch die weiblichen Anhänger der deutschen Nationalmannschaft sind in bester Stimmung. © dpa
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Anders ist es bei den unzähligen Public Viewings in München. Beim größten im Olympiapark feiern die Deutschen ... © Westermann
... und die Türken. © Westermann
Die einen Fans glänzen durch ausgefallene Bemalung ... © Westermann
..., die anderen durch ausgelassene Stimmung. © Westermann
Grund zum Zittern gibt es immer wieder genug. © Westermann
Die Leinwand im Olympiapark lässt keine Wünsche offen - wenn nicht gerade weltweiter TV-Bildausfall herrscht. © Westermann
Münchens OB Christian Ude feiert auch mit. © Westermann
Er kann stolz sein auf seine Münchnerinnen ... © Westermann
... auch auf die türkischen Mitbürger, die mit den Deutschen ein fröhliches Fußballfest feiern. © Westermann
Dreimal gibt es für die Deutschen Grund für ausgelassenen Torjubel. © Westermann
Trotz kleiner Regenschauer sind die Klamotten knapp. © Westermann
Auch auf der Leopoldstraße ist die Stimmung bestens. © Bodmer
Bei den Türken gibt's zwar nach dem Abpfiff und dem deutschen 3:2-Sieg wenig Grund zur Freude. © Bodmer
Trotzdem feiern die Fans beider Nationen nach Abpfiff gemeinsam eine große Fußball-Party! © Bodmer

Quelle: tz

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