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Nach der Schwabinger 7: So läuft der Neuanfang

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München - Arbeiter reißen die Einrichtung raus, bald rollt der Bagger über Schwabinger 7, Monopol-Kino und Mamas Kebap Haus – um Platz für ein Luxus-Quartier zu machen. So geht das Leben weiter:

Am Mittwoch feiert das neue Monopol-Kino Premiere in der Schleißheimer Straße – schöner, größer und moderner, als es in der Feilitzschstraße jemals war. Auch die Kneipe hatte in die Nachbarschaft neu angefangen, nur der Döner-Laden tat sich zunächst schwer. Wir fragen einen Monat später nach einer ersten Bilanz. Ergebnis: Die Schwabinger 7 ist tot, es lebe die Schwabinger 7!

Das neue Monopol öffnet – ohne Heimweh nach dem alten

Das Kino Monopol

Drei Säle, 199 Plätze, 450 Quadratmeter – das neue Monopol ist fast doppelt so groß wie das alte. Am Mittwochabend feiert es Premiere mit OB Christian Ude, gleichzeitig startet die Filmkunstwoche. „Es ist schöner und moderner“, schwärmt Chef Markus Eisele. Er und Christian Pfeil haben 150 000 Euro investiert und die Anlage digitalisiert – selbst 3D-Filme soll es in der Schleißheimer Straße 127 geben – der früheren Kegelbahn „Zum Erwin“. Dem alten Standort neben der Schwabinger 7 trauert Eisele nicht nach: „Wenn unser Konzept einschlägt, wird das super.“

Es wird heiß in der neuen 7

Die Schwabinger 7

Am Schluss war der Kampf vergebens: Ende Juni musste die Schwabinger 7 (kurz „Schwasi“) raus aus der Feilitzschstraße 7. Kurz darauf ging es aber in Hausnummer 15, der ehemaligen „Gummizelle“, weiter – mit gleichem Namen, Theke und Holzvertäfelung. „Ich bin soweit zufrieden“, zieht Wirt Max Maier Bilanz. Zwar werde es in der Kellerkneipe ganz schön warm und es fehlten auch noch ein paar Stammgäste – aber es ist ja Sommer und es sind Ferien. Manche Gäste suchten noch ihren Stammplatz. Andere sagten: „Die neue Schwabinger 7 ist schöner als die alte.“

Mamas Kebap Haus hört auf

Sophie von Boeckmann, Ex-Chefin von Mamas Hebab Haus

Mamas Kebap Haus bleibt zu. Das türkische Spe­zialitätenlokal hatte 15 Jahre seinen Platz zwischen Kneipe und Kino. „Es war eine schöne Zeit“, sagt die ehemalige Chefin Sophie von Boeckmann (re.). Sie und ihr Geschäftspartner Hasan Arslan hätten das Lokal gerne weitergeführt. „Allerdings haben wir im Bereich Feilitzsch- und Occamstraße kein geeignetes Geschäft gefunden“, sagt von Boeckmann. „Offenbar wollen die Vermieter nur stilles Gewerbe wie Edelboutiquen.“ In einem anderen Stadtteil wollten die Betreiber sich keine Bleibe suchen. „Das Risiko war zu hoch“.

tz

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