Der Stadt den Spiegel vorhalten

Feldherrnhalle: Paar plant irre Konstruktion

So könnte die Installation aussehen.

Das Schwabinger Architekten-Paar Hermann Grub und Petra Lejeune kämpft seit Jahren für einen Tunnel und die Wiedervereinigung des Englischen Gartens. Rund fünf Millionen Euro Spenden will es sammeln.

München - Dazu wollen Grub und Lejeune ab Mai mit einer abgefahrenen Aktion werben. Vor der Feldherrnhalle soll für eine Zeitlang ein gigantischer Spiegel aufgestellt werden – eine optische Verlängerung der Straße. „Mit gewissen Auflagen haben wir wohl eine Chance“, sagt Grub der tz. Tatsächlich prüft das Kreisverwaltungsreferat gerade den Antrag. „Grundsätzlich halten wir ihn für genehmigungsfähig“, sagt ein Sprecher. Man müsse aber schauen, wie die Verkehrssicherheit gewährleistet ist. 

Außerdem soll der Spiegel nicht blenden. Und für eine Installation an dem beliebten Platz müsse ein Zeitfenster gefunden werden. Zustimmung gibt es aus der Politik: „Ich stehe solchen Experimenten aufgeschlossen gegenüber“, sagt Richard Quass (CSU). Auch die Grünen freunden sich mit der Idee an. Fraktions-Chefin Gülseren Demirel: „Ich finde das sehr ansprechend. Wir begrüßen das, um das Thema Mobilität noch mal in den öffentlichen Raum zu stellen.“

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