Er kam auf die Gegenfahrbahn

Durch Unterführung gerast: Kradfahrer stürzt schwer

München - Viel zu schnell ist ein Motorradfahrer am Montag durch eine Bahnunterführung gerast. Dabei kam der 39-Jährige auf die Gegenfahrbahn, streifte mit seinem Krad ein Auto und stürzte schwer.

Am Montag gegen 21.15 brauste ein 39-jähriger Mann aus dem Landkreis München mit seinem Motorrad auf der Lerchenauer Straße in Richtung Franz-Sperr-Weg (Fasanerie). Wie die Polizei mitteilt, kam er nach einer Bahnunterführung auf die Gegenfahrbahn - wahrscheinlich, weil er zu schnell unterwegs war. Dabei kollidierte sein Krad mit der Front eines Golfs, in dem eine 72-jährige Münchnerin saß.

Der Motorradfahrer, der keine Motorradkleidung trug, stürzte und verletzte sich schwer am Bein, außerdem zog er sich laut Polizeiangaben ein Polytrauma zu. Er kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Der Gesamtschaden liegt bei etwa 9000 Euro.

Während der Unfallaufnahme kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zwischen der Franz-Sperr-Straße und der Georg-Zech-Allee war zwei Stunden lang eine Vollsperrung eingerichtet, der Verkehr wurde umgeleitet. Auch die Bus-Linie 173 der MVG musste einen anderen Weg fahren.

Rubriklistenbild: © picture-alliance/dpa/Symbolbild

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