Hilfsbereitschaft ausgenutzt

Falsche Bettler beklauen  hilfsbereite Seniorin (78)

München - Eine besonders gutherzige Münchnerin ist Opfer von Betrügern geworden: Sie bot einer Unbekannten Arbeit an, ließ sie in ihre Wohnung und servierte Tee. Am Ende fehlte Schmuck.

Am Dienstag, 28. Oktober, klingelte eine unbekannte Frau bei einer 78-jährigen Rentnerin in der Fasanerie und bettelte um Geld. Sie bot der Seniorin außerdem an, für sie gegen Entgelt Arbeiten im Haushalt zu erledigen. Die Rentnerin ließ die Frau in ihre Wohnung, dort bettelte Unbekannte noch nach den Ohrringen der Rentnerin. Die schenkte ihr daraufhin zwei geringwertige Creolen.

Die beiden Frauen vereinbarten, dass die Frau im Vorgarten Laub zusammenkehren solle, wofür sie insgesamt 15 Euro erhielt. Ein erneuter Arbeitstermin wurde für den kommenden Samstag ausgemacht.

Die Frau kam aber schon zwei Tage später zurück, diesmal mit einem männlichen Begleiter. Die gutherzige Rentnerin ließ beide in das Haus und servierte ihnen eine Tasse Tee. Später fiel der Rentnerin auf, dass die Frau sich kurzzeitig in der Küche zu schaffen machte.

Die beiden Besucher entfernten sich überstürzt aus der Wohnung. Kurz danach bemerkte die Seniorin, dass zwei goldene Ringen aus einer Schale in der Küche fehlten. Die Polizei wurde erst verspätet verständigt.

Täterbeschreibung:

1. Weiblich, ca. 38 Jahre alt, ca. 160 cm groß, schwarze, schulterlange Haare, sprach ungarisch 2. Männlich, ca. 40 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schwarze, kurze Haare, sprach ungarisch

Zeugenaufruf:

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Rubriklistenbild: © dpa

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