„30 unter 30“

Europa-Aktivist aus dem Hasenbergl schafft es auf Forbes-Liste

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Ein Foto aus dem Jahr 2017, damals demonstrierte Akil Logeswaran für ein freies Europa. 

Ein Aktivist aus München, Akilnathan Logeswaran, hat es auf die prestigeträchtige Liste des Forbes Magazin „30 under 30“ geschafft. Er gibt sich im Interview bescheiden.

München - Jedes Jahr kürt das Wirtschaftsmagazin Forbes die 30 unter 30. Aus tausenden Bewerbern werden dabei 30 Personen unter 30 Jahren ausgewählt und für ihre besondern Leistungen ausgezeichnet. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet ist einer der diesjährigen Gewinner Akilnathan Logeswaran (29), der im Münchner Stadtteil Hasenbergl aufgewachsen ist. 

Er wurde in der Kategorie „Law and Policy“ ausgewählt. Forbes schreibt über ihm: „Logeswaran ist eine von Deutschlands starken Stimmen für ein vereintes Europa. Er hat Zehntausende mobilisiert, auf die Straße zu gehen, um gegen nationalistische und protektionistische Politik zu kämpfen.“ Logeswaran ist Gründer der Bewegung „Stand up for Europe“ und unterstützt die „Pulse of Europe“- Bewegung. 

Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk gibt sich der 29-jährige Münchner bescheiden: "Klar freut mich, dass das honoriert wird, aber es gibt da draußen unfassbar viele Menschen, die sich engagieren. Ich bin nur einer von denen. Der Preis könnte auch an Tausend andere gehen."

Wir trafen ihn 2017 auf einer Demonstration von „Pulse of Europe“ auf dem Max-Joseph-Platz in München. 

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