Huskys aus Hand von Tierquälern befreit

Diese armen Welpen wurden mit Schnaps abgefüllt

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Ben und Jerry wurden von Tierquälern unter Alkohol gesetzt.

München - Die Münchner Polizei hat zwei Huskywelpen aus den Händen eines Betrügerpaars befreit: Die Hunde sollten mit gefälschten Papieren verkauft werden - und mussten zuvor leiden.

Schnaps statt Muttermilch für zwei erst vier Wochen alte Husky-Welpen – ein Fall von krasser Tierquälerei beschäftigt die Polizei.

Zufällig blickte ein Passant am Mittwoch um 18.30 Uhr in der Feldmochinger Josef-Frankl-Straße in den geöffneten Kofferraum eines Mercedes CLK. Darin lagen zwei Husky-Welpen, völlig apathisch mit verdrehten Augen. Die beiden sollten gerade verkauft werden. Der Mann rief sofort die Polizei. Mittlerweile steht fest, dass eine mazedonische Bäckereifachverkäuferin (24) und ihr bulgarischer Freund (25) die Welpen mit gefälschten Papieren im Internet angeboten hatten – 900 Euro für einen und 1600 Euro Vorzugspreis für beide Welpen zusammen. Damit die Tiere im Kofferraum keinen Stress machten, wurde ihnen Schnaps eingeflößt – reines Gift für die Babys, die viel zu früh von der Mutter getrennt wurden.

Die Polizei beschlagnahmte die Tiere und zeigte das Pärchen wegen Betrugs, Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Tierschutzgesetz an. Die Welpen wurden in der Tierklinik ausgenüchtert, sind wieder fit und werden nun liebevoll im Tierheim aufgezogen. Namen haben sie auch schon: Jerry und Ben.

Dorita Plange 

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