Ein schwer Verletzter

Auto schleudert in Gegenverkehr - Fahrer nicht angeschnallt

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Der Verkehrsunfall ereignete sich an der Lerchenauer Straße.

München - Schwerer Verkehrsunfall: Ein BMW-Fahrer (35) ist in den Gegenverkehr geschleudert und hat sich schwer verletzt. Der Unfallgutachter hat einen schlimmen Verdacht.

Schwerer Verkehrsunfall am Mittwochnachmittag gegen 16.30 Uhr in Feldmoching: Ein 35-Jähriger fuhr mit seinem BMW die Lerchenauer Straße stadteinwärts. Auf Höhe der Haltestelle Bergwachtstraße überholte der Fahrer einen stehenden Linienbus, in dem er die Fahrspur des Gegenverkehrs nutzte. Beim Einscheren verlor der 35-Jährige aus bisher unbekannter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen und schleuderte in den Gegenverkehr.

Der Wagen kollidierte mit dem Auto eines 76-Jährigen, der zeitgleich mit seinem BMW in der Gegenrichtung unterwegs war. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Pkw des 35-Jährigen um fast 180 Grad gedreht, bis er schließlich auf der Fahrbahn zum Stehen kam. Der Wagen des 76-Jährigen wurde nach rechts über den Bordstein auf den angrenzenden Grünstreifen geschoben.

Unfallfahrer schwer verletzt

Der 35-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen an Kopf und Thorax. Er wurde laut Polizeibericht mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. An seinem Pkw entstand ein Schaden von etwa 20.000 Euro.

Der 76-jährige BMW-Fahrer wurde bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt: Er erlitt Prellungen und Schürfwunden im Gesichtsbereich sowie Schürfwunden am linken Unterarm. Der Mann wurde vor Ort ambulant behandelt. An seinem Fahrzeug entstand ein Schaden von ca. 15.000 Euro.

35-Jähriger vermutlich nicht angeschnallt

Die Staatsanwaltschaft München I hat ein unfallanalytisches Gutachten angefordert. Nach erster Einschätzung des vor Ort befindlichen Gutachters war der 35-Jährige zum Unfallzeitpunkt nicht angegurtet.

Während der Unfallaufnahme musste die Lerchenauer Straße zwischen der Georg-Zech-Allee und der Ponkratzstraße für die Dauer von ca. drei Stunden komplett gesperrt werden.

dor

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