Nach vier Wochen Suche

Hurra! Ich habe mein Auto wieder

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Vier Wochen lang vermisste Hermann Schneider seinen Golf, nun hat er ihn wieder.

München - Endlich kann Hermann Schneider wieder lachen. Nach vier Wochen hat er seinen VW Golf wieder. Dank aufmerksamer Menschen hat er seinen Wagen jetzt wieder.

Er schaut noch ein bissl ungläubig – und er ist zutiefst erleichtert. Hermann Schneider (78) steht neben seinem Auto, einem grauen Golf CL. Es ist jener VW, den der Rentner gut vier Wochen lang verzweifelt gesucht hat. Eigentlich hatte Schneider ja schon gar nicht mehr damit gerechnet, den Wagen überhaupt noch zu finden. Doch dank der aufmerksamen Leute von der Aschheimer Shell-Tankstelle ist jetzt alles wieder gut.

Bei ihnen stand der VW nämlich die ganze Zeit – und erst aufgrund der Zeitungsberichte wurde ihnen klar, dass Schneider den Pkw suchte. Ein paar Anrufe, und schon war der Kontakt da. Schneider kam schnell zur Tankstelle, um seinen Golf zu übernehmen. Der Rentner sagt: „Ich bin überglücklich! Ich hatte das Auto wirklich abgeschrieben …“

Die verrückte Geschichte: Sie nahm ihren Lauf (nein, ihre Fahrt) am 11. Oktober. Schneider wollte von daheim im Hasenbergl zu seiner Schwester nach Oberföhring fahren. Irgendwo unterwegs hatte er eine Panne. Kupplung kaputt! Der Rentner konnte nicht mehr weiterfahren, stellte den Golf an einer Tankstelle ab. Der freundliche Mann an der Kasse erlaubte das, rief sogar noch ein Taxi für Schneider. Und dann beginnt der Ärger.

Schneider kann sich später nicht mehr erinnern, wo genau dieses „Irgendwo“ liegt, an dem er das Auto abgestellt hat. Zusammen mit seiner Lebensgefährtin Elfriede Hruska fährt er alle möglichen Tankstellen in der Gegend ab. Vergeblich. Er ruft die Polizei an. Vergeblich. Und den Namen des Taxifahrers weiß er auch nicht mehr. Am Ende ist es der Zeitungsbericht, der hilft. Tankwart Jens Wolter (49) von der Aschheimer Tankstelle liest von dem Missgeschick. Ihm ist sofort klar: Dieses Auto steht ja bei uns! Sein Kollege Abdullah Yildiz (35) von der Kasse hatte am 11. Oktober den Golf entgegengenommen und in der Garage abgestellt. Er hat sich nicht gewundert, dass so lang niemand kam. Er dachte, Schneider habe anderes zu tun und werde sich schon noch melden. Das hat er jetzt ja auch getan – über einen kleinen Umweg. Den Leuten von der Tankstelle spendierte der Rentner 50 Euro.

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cni, hei

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