Er wurde gestohlen

Polizei rettet Hundebaby "Pepe"

Viel zu klein für eine Trennung von der Mutter, doch "Pepe" ist mittlerweile in guten Händen.

München - Ein 18-Jähriger aus der Lerchenau hatte Anfang des Monats einen jungen Hund geklaut - nur acht Wochen alt. Seine Mutter verständigte die Polizei - wie es "Pepe" jetzt geht.

Schon am Mittwoch, 5. November, meldete sich eine Mutter bei der Polizei. Sie vermutete, dass ihr 18-jähriger Sohn in der Lerchenau einen Hundewelpen gestohlen hätte.

Die Polizeibeamten stellten fest, dass der 18-Jährige ein Hundebaby in der gemeinsamen Wohnung hielt, das etwa fünf Wochen alt war - und damit zu jung, um von seiner Mutter getrennt zu werden. Welpen dürfen frühestens mit acht Wochen von der Mutter getrennt werden, deshalb handelt es sich hier um einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

Der ursprüngliche Besitzer hatte die Welpen viel zu früh und wahllos verteilt, ihn erwartet jetzt eine Anzeige. 

Das Veterinäramt wurde informiert und entschied, dass das Hundebaby sichergestellt werden muss. Eine junge Polizeibeamtin nahm den Welpen, sie hatte ihn mittlerweile „Pepe“ getauft, bei sich privat auf und päppelte den jungen Hund auf. Mittlerweile konnte „Pepe“ in die liebevollen Hände der Mitarbeiterin der behandelnden Tierärztin übergeben werden. Die Dame wird sich um die weitere artgerechte Haltung des jungen Hundes kümmern.

Mittlerweile wurde auch die Identität des ursprünglichen Besitzers geklärt. Der hatte mehrere Welpen aus dem Wurf seiner Hündin relativ wahllos und viel zu früh abgegeben. Wieviele Hundekinder es genau waren, ist aber unklar, das Veterinäramt versucht, alle Welpen zu ermitteln. Den Ursprungsbesitzer erwartet eine Anklage wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.

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