Schwerer Unfall

Dieses Polizeiauto war unterwegs zu einem Einsatz

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Schwerer Unfall in München: Zwei Polizisten rasten mit Blaulicht und Signalhorn über die Lerchenauer Straße zu einem Einsatz. Eine 23-Jährige übersah den Wagen - und krachte mit ihrem Auto hinein.

München - Schwerer Unfall in München: Zwei Polizisten rasten mit Blaulicht und Signalhorn über die Lerchenauer Straße zu einem Einsatz. Eine 23-Jährige übersah den Wagen - und krachte mit ihrem Auto hinein.

So berichtet die Polizei den Unfallhergang: Die 23-jährige Münchnerin fuhr am Donnerstag gegen 20.15 Uhr die Dahlienstraße in westlicher Richtung und wollte an der Einmündung zur vorfahrtsberechtigten Lerchenauer Straße nach links abbiegen. Mit im Fahrzeug saß ein 26-jähriger als Beifahrer.

Zur gleichen Zeit fuhren ein 24-jähriger Polizeibeamter und sein 23-jähriger Beifahrer auf der Lerchenauer Straße stadtauswärts. Die Beamten waren auf dem Weg nach Oberschleißheim zu einem Brand und fuhren daher mit Sondersignalen (blaue Rundumleuchte und Signalhorn).

Die 23-Jährige fuhr in die Lerchenauer Straße ein und missachtete dabei die Vorfahrt des von links kommenden Polizeifahrzeuges. Obwohl der 24jährige Polizeibeamte noch versuchte abzubremsen und nach links auszuweichen, konnte er einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden und prallte frontal mit dem Polizeiauto in das vordere linke Fahrzeugeck des anderen Wagens.  Anschließend kam der Streifenwagen nach links von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen einen Holzzaun.

Fotos: Frau übersieht Polizeiauto im Einsatz

Die 23-Jährige wurde schwer verletzt und musste mit dem Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Münchner Klinikum gebracht werden. Die beiden Polizeibeamten und der 26-jährige Beifahrer der 23-Jährigen wurden leicht verletzt und mussten mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in verschiedene Münchner Kliniken befördert werden.

Beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt (Gesamtschaden geschätzt rund 48.200 Euro). Die Lerchenauer Straße musste bis um 23 Uhr stadtauswärts gesperrt werden.

Zu größeren Verkehrsbeeinträchtigungen kam es nicht.

mm

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