Neue Sudstätte am Giesinger Berg 

Wegen Biergeruch: Giesinger Bräu hat Probleme mit neuem Standort

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Bei der Planung der neuen Sudstätte von Giesinger Bräu wurde die Geruchsbelästigung nicht bedacht. 

Der geplante neue Standort von Giesinger Bräu im Norden der Stadt stinkt einigen schon, bevor der Neubau überhaupt steht. Lokalpolitiker im Bezirksausschuss (BA) haben Angst vor Geruchsbelästigung.

Feldmoching-Hasenbergl - Das Unternehmen, das schon eine stattliche Sudstätte mit Wirtshaus nahe der Heilig-Kreuz-Kirche am Giesinger Berg besitzt, hat sich erstaunlich entwickelt: 2006 als Garagenprojekt in der Birkenau gestartet, will die Brauerei jetzt den neuen, größeren Standort errichten - im Gewerbegebiet an der Detmoldstraße.

Das Grundstück liegt direkt neben BMWs Milbertshofener Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ). Die Detmoldstraße selbst gehört aber zum Nachbarbezirk Feldmoching-Hasenbergl. Der dortige Bezirksausschuss steht dem Brauereibau grundsätzlich nicht negativ gegenüber. Eines jedoch macht den Lokalpolitikern nun doch Sorgen: die mögliche Geruchsbelästigung. Schließlich entstehen beim Maischen und Brauen Dämpfe, die gern mal in umliegende Wohngebiete - in diesem Fall die Lerchenau - entweichen.

Nur Lärmbelästigung wurde bei Planung berücksichtigt 

Das beunruhigt die Bürgervertreter, zumal der neue Giesinger-Standort langfristig bis zu 80 Prozent des Brauvolumens stemmen soll. Geplant ist ein 4700 Quadratmeter großes Gebäude für eine Abfüllanlage mit Sudhaus, Lager und Büros. „Als wir den Bebauungsplan Detmoldstraße bearbeitet haben, haben wir nur die potenziellen Lärmbelästigungen berücksichtigt, nicht aber die Geruchsbelästigungen“, räumt der BA-Vorsitzende Markus Auerbach (SPD) ein. Dieses Versäumnis hat der BA nun nachgeholt. Das Gremium fordert den Einbau eines Filters. 

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