Schaden geht in die Hunderttausende

Feuer! Schwabinger Thai-Lokal zerstört

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München - Der Anruf der Polizei beunruhigte den Wirt des Thai-Lokals "Tuk Tuk" nur ein bisschen. In seinem Lokal hat es gebrannt. Der Schaden ist enorm.

Als am Montagmorgen die Polizei anrief, war Kian Moussavi (33) nur ein bisschen beunruhigt. „In ihrem Lokal an der Occamstraße hat’s gebrannt, alles ist verrußt“, sagte die Beamtin. „Ist wohl nicht so schlimm, genau kann ich es aber nicht sagen.“ Der Gastronom machte sich sofort mit seiner Frau auf zu seinem Thai-Restaurant Tuk Tuk in Schwabing. „Ich dachte, zwei Stunden putzen und dann kann ich mittags wieder öffnen.“

Doch daraus wurde nichts: Denn mit ein bisschen Putzen ist es nämlich nicht getan. Die komplette Einrichtung ist mit einer dicken Rußschicht überzogen. Tische, Stühle, die gepolsterten Rückenlehnen der Sitzbänke sind angekokelt und verschmort. Der Schaden ist enorm: Er geht in die Hunderttausende!

Nahezu unbemerkt von den Nachbarn hatte das Feuer in der Nacht zu Montag gewütet. Nur eine Mieterin hatte kurz vor 8 Uhr Brandgeruch bemerkt und sich auf die Suche gemacht. Sie entdeckte dabei die rußgeschwärzten Fenster des Lokals.

Die Feuerwehr brauchte jedoch keinen Brand zu löschen. Weit und breit waren keine Flammen zu sehen. „Da die Fenster so dicht geschlossen waren, ist der Brand wohl von alleine wieder erloschen“, sagt ein Feuerwehrsprecher. Den Flammen war buchstäblich die Luft ausgegangen! „Es muss alles raus, die Rigipswände und die Schallschutzdecke sind total zerstört“, sagte Kian Moussavi gestern zur tz. „Nur die Küche aus Edelstahl hat das Feuer überstanden.“ Sobald die Versicherung den Schaden begutachtet hat, will der Gastronom sich an die Renovierung machen. Die Ursache für den Brand, den keiner bemerkte, scheint allerdings klar: Vermutlich hat ein Halogenscheinwerfer das Polster einer Sitzbanklehne entzündet.

JAM

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