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Feuerwerk: Wo es die Münchner krachen lassen

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München - Rund 100 Millionen Euro geben die Deutschen jedes Jahr fürs Silvesterfeuerwerk aus. Wir stellen Münchens beliebteste Orte vor, um die Nacht über der Isar zu erhellen, Raketen-Verbrüderung zu schließen und mit dem ein oder anderen Küsschen ein Gläschen Sekt zu schlürfen. Ein neuer Trend: die Trambahn.

Friedensengel

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Der ewige Platzhirsch. In Scharen pilgern die Münchner zum Friedensengel in den Maximiliansanlagen, um mit einem großartigen Blick auf die Stadt das neue Jahr zu begrüßen. Die privaten Feuerwerke sind hier die imposantesten. Und es pfeift und kracht am meisten. Für empfindliche Ohren kann es freilich schnell zu viel werden. Gut erreichbar mit der U4/U5 oder mit dem 100er Bus.

Leopoldstraße

Die ganze Leopoldstraße verwandelt sich um Mitternacht zu einer einzigen Abschussbasis. Die beste Adresse für alle, die nachher in Münchens traditioneller Partymeile an der Münchner Freiheit weiterfeiern wollen.

Marienplatz

Hier wird es erfahrungsgemäß eng. Wer einen guten Platz in den Nischen der Geschäftshäuser haben will, sollte früh kommen. Und hier im Herzen der Landeshauptstadt geht es am undiszipliniertesten zu. Hier fliegen die Kracher auch mal direkt in die Menge. Und die Aussicht auf den Nachthimmel ist ziemlich beschränkt.

Olympiaberg

Verknüpft das Feuerwerk mit überwältigendem Panoramablick über die Stadt. Der Weg zum Weiterfeiern ist aber weit und der Aufstieg etwas beschwerlich. Für Sportler.

Odeonsplatz

Die Feldherrnhalle bietet den besten Blick auf Münchens schönsten Boulevard, die Ludwigstraße. Im nahe gelegenen Hofgarten geht es eher ruhig und gesittet zu.

Theresienwiese

Die Bavaria im Rücken ballert es sich stilvoll. Und auf dem großen Areal ist genug Platz für alle.

Monopteros

Der kleine Tempel im Englischen Garten bietet romantische Atmosphäre, der Platz ist begrenzt. Hier sollte man früh dran sein. Dafür ist der Blick auf das Feuerwerk der nahen Nobeldisko P1 perfekt.

Hackerbrücke

Fernwehkranke treffen einander auf der Hacker- oder Donnersbergerbrücke. Mit dem Blick auf das Gewirr der Bahngleise und die Lichter der Züge träumt ein eher jugendliches Publikum von künftigen Weltreisen.

Gasteig

Während die Philharmoniker ihr Silvesterkonzert geben, wird draußen an der Rosenheimer Straße geballert – mit gutem Blick über die Innenstadt und deutlich ruhiger und entspannter als zum Beispiel am Friedensengel.

Ludwigsbrücke

Legendär sind die Kracher des nahen chinesischen Restaurants. Und auch auf der Reichenbachbrücke drängen sich die Menschen. Zum Weiterfeiern ist es hier perfekt, denn das Glockenbachviertel mit seinen Clubs und Bars liegt gleich nebenan.

Nymphenburger Kanal

An der Gerner Brücke ist es am ruhigsten. Der Geheimtipp für die, die keine Lust auf die Menschenmasssen der Innenstadt haben. Dafür wird am Hubertusbrunnen noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Trambahn

Wer kein Freund großer Menschenmassen ist, aber doch in Gesellschaft feiern will, dem wird der neueste Silvestertrend gefallen. Einfach mit der Trambahnlinie 19 eine Rundfahrt durch die Stadt machen. Man sieht alle feiern und muss selber nicht. Höhepunkt ist der Abschnitt zwischen Nationaltheater und Maximilianeum. Zum Ballern freilich muss man aussteigen.

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