Das Münchner Filmfest ist vorbei

Filmfest: Dieses Mal ohne Rekord

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Der kolumbianische Maler Fernando Botero und Regisseur Peter Schamoni vor der Botero-Plastik "Woman on ahorse" beim Münchner Filmfest.

Einen neuen Besucherrekord, so Festival-Chef Andreas Ströhl, hat es heuer nicht gegeben auf dem Münchner Filmfest.

Weil das Wetter schön und Fußball-EM war. Höhepunkte gab es trotzdem reichlich, wie etwa der Besuch des alten Herrn Fernando Botero, dem kolumbianischen Bildhauer und Maler von Weltrang, dem Peter Schamoni die filmische Biografie „Botero – Born in Mendellín“ gewidmet hat. In der vergangenen Woche wurden 237 Filme aus 41 Ländern gezeigt. Der Ehrengast Julie Christie, die den Cine-Merit-Award für ihr Lebenswerk bekam, gab sich zwar wie immer journalistenscheu, war aber immerhin da. Besonders gut liefen laut Ströhl wie schon in den Vorjahren die deutschen Kino- und TV-Filme – egal, ob von Nachwuchsregisseuren oder etablierten Namen. Zu Letzteren zählen Rainer Kaufmann („Ein starker Abgang“), Marcus H. Rosenmüller („Räuber Kneissl“) oder Andreas Dresen („Wolke 9“).

Neben Michael Verhoeven (s. links) haben u.a. Preise erhalten: das französische Sozialdrama „Die Klasse“ von Laurent Cantet („One-Future-Preis“, 5000 Euro) und der holländische Beitrag „Wo ist Winkys Pferd?“ (Mischa Kamp, Publikumspreis des Kinderfilmfests).

Quelle: tz

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