„Quatsch“ und „Ostwind" ausgezeichnet

Filmfest München ehrt beste Kinderfilme

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Die Produzenten Ewa Karlström (l) und Andreas Ulmke-Smeaton freuen sich bei der Verleihung des Kinder-Medien-Preises "Der weiße Elefant" über ihre Trophäen. Beide wurden in der Kategorie"Beste Kino-Produktion" für ihren Film "Ostwind 2" geehrt. Die Pferdetrainerin Kenzie Dysli (mitte) erhielt den Sonderpreis der Jury.

München - Die verrückte Kinder-Komödie „Quatsch und die Nasenbär-Bande“ von Veit Helmer ist am Sonntag auf dem Filmfest München mit dem Medienpreis „Der Weiße Elefant“ geehrt worden.

„Veit Helmer gelingt es, dass seinen Fantasien nicht einmal im Himmel Grenzen gesetzt werden können. Er ruft dem Zuschauer wieder in Erinnerung, wie viel das Kino kindlicher Fantasie verdankt“, begründete die Jury die Vergabe des Regiepreises. In dem Streifen retten die Kinder ihr Dorf mit den verrücktesten Einfällen vor einer Gruppe von Marktforschern, die Bollersdorf in einen Durchschnittsort verwandeln wollen.

Der Produzentenpreis ging an Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton für „Ostwind 2“. Das Pferdeabenteuer erhielt zudem einen Sonderpreis für die Tiertrainerin Kenzie Dysli. Beste Nachwuchsdarsteller wurden Merle Juschka und Johannes Hallervorden für ihre Auftritte in der Serie „Binny und der Geist“, die im Disney-Channel zu sehen ist. Weitere Preise gab es für den Puppenspieler Martin Reinl und seine Puppe Woozle aus dem Super RTL-Format „Woozle Goozle“. Beste App wurde „Mathe verstehen - Das kleine Einmaleins“.

Mitgefiebert hatten auch Schüler aus Bayern: Für den mit 3000 Euro dotierten Publikumspreis hatten sie Kurzfilme gedreht. In der Kategorie bis zur 6. Klasse siegte die Theaterklasse 6b des Balthasar-Neumann-Gymnasiums in Marktheidenfeld. Die Jahrgangsstufen 5 und 6 der Staatliche Realschule Waldkraiburg holten sich den zweiten Platz. Bei den älteren Schülern ab der siebten Klasse gewann eine Arbeitsgruppe des Humboldt-Gymnasiums Vaterstetten. Die 11. Jahrgangsstufe des Hildegardis-Gymnasiums in Kempten wurde Zweiter.

Der „Weiße Elefant“ ist mit insgesamt 11 000 Euro dotiert und wird seit 2001 vom Medien-Club München vergeben. Getragen wird er unter anderem von der bayerischen Staatsregierung, von ProSiebenSat.1, Super RTL, Bavaria Film und dem Verband Bayerischer Zeitungsverleger.

dpa

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