"Harlem Shake" am Odeonsplatz

Flashmob-Panne: Darum war die Musik so leise

München - War der "Harlem Shake" am Odeonsplatz ein Reinfall? Nein, sagt der Organisator. Er erklärt, warum die Musik so leise war - und warum der Ton für das Video keine Rolle spielt.

Mit Überraschungen ist immer zu rechnen, wenn man öffentlich bei „Facebook“ zu einer Party einlädt. Mal kamen zum Geburtstag eines Mädchens ein paar hundert Feierwütige in den Vorgarten der Eltern, mal zu Horst Seehofers „Facebook-Party“ fast nur Journalisten.

So gesehen lief bei dem „Harlem Shake“-Flashmob am Odeonsplatz eigentlich alles nach Plan – zunächst. Ganz 2000 potenzielle Tänzer waren es vielleicht nicht, aber der Platz vor der Feldherrnhalle war sehr gut gefüllt. Nur die Musik, die war so leise, das viele sie nicht hören konnten.

Wie berichtet, hatten zwei Schüler zum „Harlem Shake“ geladen, wild verkleidete Teilnehmer sollten enthemmt zu einem Elektro-Lied tanzen.

Und viele wollten mitmachen. Die Polizei sprach am Sonntag zwar nur von 300 Teilnehmern, die sich zwischen 16 und 16.05 Uhr friedlich versammelt hätten. Das dürfte aber etwas niedrig gegriffen sein. Ein wenig sah es schon wieder nach Fasching aus, wie sich die vorwiegend jungen Leute versammelten, viele mit selbst gebastelten Masken oder im rosa Hasenkostüm.

Einige zappelten dann auch tatsächlich wild herum. „Alle fanden es super-cool“, sagte Organisator Simon Lay am Sonntag zufrieden. Eine lautere Musikanlage hätten sie nicht aufstellen dürfen, betonte er. Für sein Internet-Video wird das kein Problem sein: Dort wird die Musik ohnehin erst noch hineingeschnitten. Der Clip soll schon heute online zu sehen sein – etwa auf der „Facebook“-Seite „Harlem Shake München“.

Felix Müller

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