Hier floh ein Bub (14) vor der Polizei

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Am Laternenmasten endete die verbotene Fahrt eines 14-jährigen Münchners und seines Spezl am frühen Donnerstagmorgen.

München - Diese nächtliche Spritztour wird einen 14-jährigen Münchner und seinen Spezl teuer zu stehen kommen: Mit dem Auto eines Verwandten kurvten die beiden durch Moosach - und verursachten auf der Flucht vor der Polizei einen Unfall.

An einem Lichtmasten endeten die Fahrkünste eines Feldmochinger Lausbuben (14), der in der Nacht zu Donnerstag mit einem gleichaltrigen Freund eine Spritztour in Stiefvaters Auto unternahm. Schaden: 11 000 Euro! Glücklicherweise überstanden die Kinder den Crash unverletzt.

Eine Zeitungsausträgerin (57) wunderte sich ­bereits gegen 3.30 Uhr über Rallye-Geräusche, die vom Parkplatz der Pfarrkirche in der Leipziger Straße kamen. Reifen qietschten, mehrfach heulte ein Motor auf. Schließlich rief die Frau die Polizei. Als die Polizeibeamten eintrafen, sahen sie nur noch die Hecklichter eines silbenen Toyotas, der im halsbrecherischen Tempo davonjagte. Über Funk forderte die Beamten Verstärkung an und nahmen die Verfolgung auf.

Die Flucht endete nach nur wenigen hundert ­Metern mit einem Knall an einem Laternenmast an der Kreuzung Feldmochinger-/Dachauer Straße. Der knickte dabei um. Beide Insassen sprangen heraus und rannten davon.

Über die Halter-Daten fand die Polizei sehr schnell die Adresse ganz in der Nähe und stellte den 14-Jährigen zur Rede. Der gab auch gleich alles zu und nannte kleinlaut seinen Mitfahrer. Die beiden strafmündigen Burschen wurden wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Unfallflucht angezeigt. Was der Stiefvater dazu zu sagen hatte, ist nicht überliefert.

Dorita Plange

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