Bahnverkehr wird wieder aufgenommen

Wird München wieder Flüchtlingsdrehkreuz?

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Bereits im August und September kamen tausende Flüchtlinge in München an.

München - Anfang der Woche könnte es wieder losgehen mit Flüchtlingszügen am Hauptbahnhof. Der Fernverkehr nach Österreich und Ungarn ist laut Deutscher Bahn bis inklusive 18. Oktober ausgesetzt.  „Dann sehen wir, wie es mit den Grenzkontrollen weitergeht“, sagte ein Bahn-Sprecher.

Laut Marina Lessig, Sprecherin der Helfer, wurde vereinbart, dass alle Organisationen „ihre Ressourcen bereithalten“. Rund 4000 Helfer stünden parat. „Keiner glaubt, dass München dauerhaft außen vor bleibt“, sagt sie.

Die Landtags-Grünen fordern, München erneut einzuspannen. Wer den Zugverkehr aussetze, müsse sich nicht wundern, wenn die Grenzkommunen überlastet seien, sagte die Abgeordnete Christine Kamm. Die Millionenstadt „hat das Zeug zum Drehkreuz“.

OB Dieter Reiter (SPD) sagte bereits zu, wenn Not bestehe, wieder mit befristeten Plätzen auszuhelfen. Lessig zufolge dürfte für die Rolle Münchens entscheidend sein, wie es gelingt, den Fliegerhorst Erding anzubinden. Dort sollen bis zu 5000 Flüchtlinge unterkommen. Jedoch können keine Sonderzüge direkt hinfahren, weil es nur die S-Bahn gibt. Die Frage sei, ob die Züge zunächst bis München führen oder ob gleich ab der Grenze Busse eingesetzt werden.

chu

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