Provokanter Vorschlag in Leserbrief an die tz

"Allianz Arena wäre ein guter Ort für Flüchtlinge"

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Flüchtlinge in die Allianz Arena? Ein provokanter, wohl nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag einer tz-Leserin.

München - Die tz-Leser beschäftigen nach wie vor die Fragen nach der Flüchtlingsunterbringung und welche Rolle die Politik spielt - eine Auswahl der Zuschriften an die Redaktion.

München kann sich laut Bürgermeister Josef Schmid (45) die Asylbewerber leisten.„Wir sind eine reiche Stadt“, sagte der CSU-Politiker kürzlich. Mit seinen Worten kritisierte er die Äußerung seines Parteichefs Horst Seehofer, der von massenhaftem Asylmissbrauch sprach. Die tz-Leser beschäftigen nach wie vor die Fragen nach der Flüchtlingsunterbringung und welche Rolle die Politik spielt.

Geschwätz

Wenn die Stadt München so reich ist, wundert mich, dass es in unserer Stadt viele einheimische arme Leute gibt! Genau solche dummen Aussagen ziehen doch noch mehr Wirtschaftsflüchtlinge an. Die wollen nicht umsonst meistens nach Bayern. Ich hoffe, Herr Schmid hat wegen der großen Wohnungsnot schon selbst einen Asylbewerber bei sich aufgenommen.

J. Hochhuber, München

Genug Arme

Der Aussage von Bürgermeister Schmid ist hinzuzufügen, dass sich die Stadt auch arme Arbeiter, Sozialhilfeempfänger, Arbeitslose und Rentner in großer Zahl leistet. Diesem Personenkreis sollte zu allererst mit derselben aufopfernden Hingabe geholfen werden.

Viktor Kohlbecher, per Fax 

Ratlose Politik

Die Immigranten aus den Balkanstaaten sind keine Asylbewerber, sondern unberechtigte Einreisende. Sie gelangen nur deshalb nach Deutschland, weil die Behörden vor allem in Österreich und Italien EU-Verträge verletzen. Es müssen wirksame Grenzkontrollen zur Substitution institutionellen Versagens in beiden Ländern durchgeführt werden.

Dr. Rolf Weinberger, Bergen 

Allianz Arena

Die Allianz Arena wäre ein guter Unterbringungsort für Flüchtlinge, falls der Stadt der Platz ausgeht. Es gibt heizbare Logen und Platz für Zelte. Schauen wir mal, was die reichen Gutmenschen dazu sagen würden.

Silvia Langer, Grafing

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