Passagiere waren sauer

Treibstoff wurde knapp: Eurowings-Maschine Richtung München muss in Nürnberg landen

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Eine Eurowings-Maschine musste in Nürnberg landen - obwohl sie eigentlich nach München wollte.

Einige Passagiere dürfte diese Aktion ordentlich genervt haben. Eine Maschine auf dem Weg von Düsseldorf nach München musste aus einem kuriosen Grund in Nürnberg landen. 

München - Da kann man schon mal in die Luft gehen – und zwar vor Ärger… So ging’s den Passagieren von Eurowings-Flug EW 1917 am Dienstag. Der Airbus mit insgesamt 144 Passagieren an Bord war auf dem Weg von Düsseldorf nach München. Wegen eines Gewitters musste die Maschine längere Zeit über dem Münchner Flughafen kreisen. Schließlich wurde der Jet nach Nürnberg dirigiert – weil der Treibstoff knapp wurde!

Einer der Passagiere: Thomas Stupica aus Olching (Kreis Fürstenfeldbruck). Der Journalist und Vielflieger sagt über das Kabinenpersonal: „Die hatten überhaupt kein Benehmen.“

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Der Jet habe zunächst etwa 20 Minuten lang über München gekreist, so Stupica. Dann teilte der Pilot den Passagieren mit, dass er eine „schlechte Nachricht“ habe. Wegen Treibstoffmangels könne er nicht länger warten, sondern müsse in Nürnberg zwischenlanden. Das bestätigt auch die Pressestelle von Eurowings, die aufs Treibstoffproblem aber nicht eingeht. Sie teilt mit: „Der Flughafen München wurde zeitweise auf Grund von Unwetter gesperrt, daher kam es zu dieser Umleitung.“ Das kann so nicht stimmen: „Die beiden Bahnen waren die ganze Zeit geöffnet“, sagt Flughafen-Sprecher Robert Wilhelm.

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Als die Maschine nachgetankt war, musste man noch einen Techniker finden, der die Maschine routinemäßig durchcheckte. Erst um 22.09 Uhr – dreieinhalb Stunden später als geplant – landete die Maschine sicher in München. 

Dirk Walter

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Kommentare

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fingertrouble
(2)(0)

Was für ein Journalismus ist das denn? Da kommt ein Schreiberling nicht pünktlich nach Hause und dann schreibt er sich seinen Frust hier mit so einem Quark von der Seele, oder was? Am Montag Abend sind eine ganze Reihe von Fliegern nach Nürnberg ausgewichen, na und? Ist halt so bei Gewitter. Zur Sicherheit der Passagiere. „Das Kabinenpersonal hatte überhaupt kein Benehmen.“ Was die Flugbegleiter dem Vielflieger genau angetan haben bleibt der Artikel schuldig. Bleibt der Eindruck, hier wird jemanden auf den Schlips getreten und dieser hat sich durch diesen peinlichen Artikel gerächt. Es lebe der Journalismus.

Nina
(0)(0)

Warum der Flughafensprecher eine solche Aussage machen sollte ist mir schleierhaft, es waren keine Start und Landungen über einen längerem Zeitraum mehr möglich, etliche Maschinen mussten durchstarten. Auch ich saß in einer Maschine, die zunächst nicht am Abflughafen startete weil keine Landung in München möglich war, auch ich hatte 3h Stunden Verspätung, die Maschine musste kurz vor der Landung durchstarten. An diesem Abend sind hunderte Menschen an Flughäfen gestrandet, jeder der überhaupt ankam kann froh sein. Ich bin nicht mit einer Billig-Airline geflogen, aber man teilte uns mit, dass längeres Kreisen nicht möglich ist, da der Sprit dafür ggf nicht ausreicht. Vielleicht lieber erstmal ein bisschen recherchieren. Kurios ist eine Gewitterfront, die seit über einer Woche immer wieder vorkommt sicherlich nicht.

ProDELand
(3)(0)

Es ist unerträglich und dumm, dass Passagiere die keine Ahnung vom Fliegen haben, sich über eine Maßnahme beschweren, die ihrer eigenen Sicherheit dient. Und eine Billig-Airline muss halt sparen, in dem Fall an der maximalem Spirit-Reserve. Wenn es ihnen nicht passt, sollten Sie halt nicht bei einer Billig-Airline buchen.