Landebahn besetzt

Pilot verhindert Kollision am Münchner Flughafen

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Die Maschine befand sich bereits im Sinkflug, als sie wieder durchstartete.

München - Den Passagieren wurde Angst und Bange: Auf dem Münchner Flughafen ist es Mitte Oktober zu einem Zwischenfall auf der Landebahn gekommen.

Wie das Magazin „Focus“ berichtet, war eine Air-Berlin-Maschine aus Köln im Landeanflug und befand sich noch etwa 75 Meter über dem Boden, als der Pilot plötzlich wieder in den Steilflug ging. Auf der Piste habe noch ein kleineres Flugzeug gestanden, das nicht rechtzeitig von der Bahn kam. Das Ausweichmanöver glückte, verletzt wurde niemand. Passagiere hätten die Situation aber als bedrohlich empfunden.

Die Deutsche Flugsicherung bestätigte den Vorfall. Sprecherin Sandra Teleki sagte dem „Focus“, sie könne nachvollziehen, dass Passagiere solche Situationen als gefährlich empfinden. Für Piloten und Fluglotsen sei dies aber Routine. „Allein auf dem Münchner Airport gibt es durchschnittlich zwei bis vier Fehlanflüge pro Tag“, sagte sie.

dpa

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