S1 und S8 ausgebremst

Chaos bei den Flughafen-S-Bahnen

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Stress für Flugpassagiere: Wer mit der S-Bahn zum Airport will, kämpft mit Störungen an beiden Linien!

München - Urlauber und S-Bahn-Passagiere im Westen aufgepasst: Die Fahrt zum Ferienflieger oder in die Stadt (und zurück) wird stressig. Seit Dienstag gibt es Störungen auf beiden Flughafen-Linien!

 Nach dem Brücken-Bums an der S1 in Moosach stockt auch die S8 im Westen. Wieder einmal bestätigt sich der Witz: Unser Flughafen ist der einzige in der Welt, der nur aus der Luft gut zu erreichen ist …

Zunächst zur neuen Baustelle an der S8: Die Bahn erneuert zwischen Freiham und Westkreuz Gleise und Weichen. Darum gibt es mehrere Umwege für Passagiere, die zwischen Herrsching und Westkreuz einsteigen:

Noch bis Donnerstag bekommen Sie nur einen 40-Minuten-Takt und müssen mit zehn Minuten Verspätung rechnen. Die Züge fahren auch nicht zum Flughafen durch, sondern nur bis Ostbahnhof. Urlauber und Passagiere müssen auf der Stammstrecke umsteigen: Richtung Airport starten nämlich nach Auskunft eines Bahn-Sprechers auf Nachfrage der tz parallel S8-Züge in Pasing – ab dort gibt es den gewohnten 20-Minuten-Takt. Nicht irritieren lassen: Diese zusätzlichen S-Bahnen verschweigt die Bahn in der offiziellen Baustelleninformation …

Von Freitag bis Sonntag fährt die S-Bahn im Westen gar nicht: Ersatzbusse zwischen Germering und Westkreuz! Zwar gibt es wieder einen 20-Minuten-Takt, in Germering müssen Urlauber die Koffer aber zu Bussen am Bahnhofsvorplatz schleppen – und am Westkreuz wieder in die Bahn, die nun zumindest zum Flughafen durchfährt.

Montag und Dienstag nach Mitternacht fahren wieder Ersatzbusse ab Germering. Für die Rückfahrt gelten die Behinderungen freilich auch.

Bei der S1 starten die S-Bahnen zum Flughafen wegen des Unfalls an der Unterführung in der Dachauer Straße in Feldmoching. Die Münchner kommen dort mit der U2 hin.

143 Züge bestreikt

Streit nach dem Streik: Am Montagabend sind 143 ­S-Bahnen ausgefallen, bilanzierte ein Sprecher. Nachdem das Unternehmen vorsorglich den 10-Minuten-Takt gestrichen hatte, seien noch Züge im 20-Minuten-Takt stehen geblieben – auch mehrere nacheinander. Deshalb sei es sogar zu Wartezeiten von einer Stunde gekommen. Bahn und GDL geben sich gegenseitig die Schuld – die GDL denkt an neue Streiks.

dac

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