Mutter und Sohn sterben

Flugzeugabsturz: Opfer aus der Nähe von München

+
Ein Todesopfer des Flugzeugsabsturzes wird nach Nairobi überführt

Addis Abeba/Nairobi/München - Ein Ausflug in den kenianischen Masai-Mara-Nationalpark ist für eine Familie aus der Nähe von München zur Tragödie geworden: Die Mutter und der minderjährige Sohn kamen ums Leben, als das kleine Propellerflugzeug am Mittwoch beim Start abstürzte.

Zwei Töchter wurden verletzt und liegen in einem Krankenhaus in der Hauptstadt Nairobi, wie eine Sprecherin des Ärzteteams der AMREF Flying Doctors am Donnerstag der Nachrichtenagentur dpa sagte. Ihr Zustand sei stabil. Der Vater blieb demnach unverletzt.

Die Flying Doctors waren schon kurz nach dem Absturz im Einsatz, um die Verwundeten zu versorgen. „Der Vater stand natürlich unter Schock, wir haben versucht, ihn zu unterstützen, denn seine beiden Töchter brauchten ihn dringend“, sagte Sprecherin Bettina Vadera. „Das Ganze ist sehr, sehr tragisch.“

Auch die beiden Piloten kamen bei dem Unglück ums Leben. Insgesamt seien 13 Menschen bei dem Flug zu einer Safari an Bord gewesen. Andere Touristen stammen aus den USA und Tschechien und wurden ebenfalls verletzt. Die Unfallursache war noch unklar.

Die Touristen waren aus Mombasa in den berühmten Park geflogen, um die jährliche Gnu-Migration von der angrenzenden Serengeti zu sehen. Die Masai Mara ist berühmt für ihre reiche Tierwelt und eines der beliebtesten Safari-Ziele in Ostafrika. Wegen der schlechten Straßenbedingungen in der Region entscheiden sich viele Touristen dafür, mit kleinen Flugzeugen in den Park zu fliegen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesen

S-Bahn-Verbindung zwischen Flughafen und Neufahrn kurzzeitig unterbrochen
S-Bahn-Verbindung zwischen Flughafen und Neufahrn kurzzeitig unterbrochen
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
Flohmärkte in München: Hier finden Sie alle Orte und Termine
München, du hast noch immer ein Problem mit Homophobie!
München, du hast noch immer ein Problem mit Homophobie!
Münchens größte Werkstadt: Das neue Viertel hinterm Ostbahnhof 
Münchens größte Werkstadt: Das neue Viertel hinterm Ostbahnhof 

Kommentare