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Forstenried

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Forsthaus und Heilig-Kreuz-Kirche in München-Forstenried
Forsthaus und Heilig-Kreuz-Kirche in München-Forstenried © Reinhard Kurzendörfer / IMAGO

Forstenried im Südwesten von München ist seit dem Mittelalter bekannt. Alles Wichtige über die Geschichte, Besonderheiten und die Lage dieses Stadtteils auf einen Blick.

München – Forstenried grenzt direkt an das Naherholungsgebiet Forstenrieder Park. Obwohl es genau genommen nicht mehr zu dem Stadtteil gehört, ist dieses Waldgebiet für viele Einwohner eines der wichtigsten Aushängeschilder dieser beschaulichen Wohngegend. Unser brandneuer München-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alles, was in der Isar-Metropole passiert.

Forstenried – die Lage des Stadtteils

Forstenried liegt im Südwesten von München. Im Osten grenzt der Stadtteil an Obersendling und Solln, im Osten an Fürstenried. Gemeinsam mit Thalkirchen bilden diese Wohnviertel den Stadtbezirk 19 der bayerischen Metropole.

Zu Forstenried gehören die Gemeindeteile:

Neu-Forstenried setzt sich dabei aus den früheren Gebieten Fürstenried-III, Fürstenried-Ost und Fürstenried-West sowie Parkstadt Solln zusammen.

Forstenried ist aufgrund seiner Lage direkt über die U-Bahn-Linie U3 Fürstenried – Thalkirchen an das öffentliche Nahverkehrsnetz von München angebunden. Außerdem liegt der Stadtteil direkt an der Bundesautobahn A95 München – Garmisch Partenkirchen.

Stadtteil Forstenried – Wissenswertes zur Geschichte

Forstenried wurde zum ersten Mal 1166 als „Uorstersriet“ urkundlich erwähnt. Damals war es lediglich eine kleine Bauernsiedlung auf einer gerodeten Waldlichtung. Das zeigt auch der Name, denn „Uorsters“ bedeutet Forst oder Wald und „Ried“ so viel wie Rodung.

Seine Geschichte reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück:

Heute ist Forstenried eine moderne Wohnstadt in München mit Ein- und Mehrfamilienhäusern. Den dörflichen Charakter hat es sich in weiten Teilen dennoch erhalten.

Forstenried – Stadtteil mit Besonderheiten

Eine der Besonderheiten von Forstenried ist die unmittelbare Nähe zum Forstenrieder Park. Dieses Waldland ist Teil der Münchner Staatsforsten und umfasst ein gut 43 Kilometer langes Netz aus Rad-, Wander- und Reitwegen.

Im Forstenrieder Park haben Besucher außerdem die Möglichkeit, innerhalb des Wildparks Wildschweine, Rot- und Damwild sowie Füchse und Dachse in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten.

Ein weiteres Kuriosum fand 1906 mit der Herkomer-Konkurrenz statt. Die Autorallye führte auf einer Teilstrecke durch den Forstenrieder Park und damit direkt am Stadtteil vorbei. Über 60.000 Menschen kamen zusammen, um dieses Spektakel zu sehen.

Forstenried ist darüber hinaus für seine zahlreichen Vereine bekannt. Von der Musik über Sport bis hin zu anderen Themen gibt es dort circa 20 eingetragene Klubs und Verbindungen.

Forstenried – die Sehenswürdigkeiten des Stadtteils

In Forstenried finden Interessierte viele Überbleibsel aus der dörflichen Vergangenheit des Stadtteils. Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten gehören unter anderem:

Forstenried – Münchens Stadtbezirk 19 in Zahlen

Im Stadtteil Forstenried und den übrigen Vierteln des Stadtbezirks 19 leben ungefähr 96.700 Menschen (Stand 2019). Das entspricht einer Einwohnerdichte von etwa 54 Bewohnern pro Hektar. Der Bezirk 19 umfasst eine Gesamtfläche von circa 1.776,31 Hektar.

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