Mit dem Messer an der Kehle

Frau entgeht nur knapp einer Vergewaltigung

München - Mit Glück und Geschick ist eine 23-Jährige einer versuchten Vergewaltigung entgangen. Die Suche nach dem Täter läuft auf Hochtouren. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Eine 23-jährige Frau befand sich am Sonntag, 25. November, gegen 20.30 Uhr, auf dem Heimweg. Sie benutzte dabei den Bus der Linie 55 und stieg an der Endstation Waldheimplatz aus. Anschließend ging sie zu Fuß auf der Putzbrunner Straße stadtauswärts weiter. Plötzlich wurde sie von einem unbekannten Täter von hinten angegriffen. Der Mann hielt ihr den Mund zu, setzte ihr ein Messer an den Hals und zerrte die Geschädigte über einen Grünstreifen auf eine Wiese vor dem Pfarrzentrum St. Bruder Klaus. Dort forderte er sie auf, an ihm sexuelle Handlungen zu vollziehen. Der jungen Frau gelang es jedoch, den Unbekannten in ein Gespräch zu verwickeln und ihn von der weiteren Tatausführung abzuhalten. Schließlich flüchtete er die Putzbrunner Straße stadteinwärts. Die 23-Jährige verständigte sofort die Polizei, die Fahndung blieb bislang ohne Erfolg. Die Überfallene wurde bei dem Vorfall nicht verletzt.

Täterbeschreibung: Der Unbekannte ist ein zirka 22 Jahre alter Mann, etwa 165 Zentimeter groß und schlank. Er sprach hochdeutsch und trug zur Tatzeit einen schwarz-weiß gestreiften Kapuzenpulli und eine blaue Jeans.

Zeugenaufruf: Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 0 89/2 91 00, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

mm

Rubriklistenbild: © dpa

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