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Sozialleistungen: Frau betrügt mit Kind

München - Über Jahre hinweg bezog eine Frau (44) aus Bangladesch mit deutscher Staatsangehörigkeit rund 7000 Euro Sozialleistungen für ein Kind, das nicht ihr eigenes war.

Bereits im Oktober 2007 übernahm sie einen wenige Tage alten Säugling von den Eltern in Dhaka. Die Deutsche Botschaft in Dhaka stellte ihr einen Kinderpass aus und gestattete ihr, die vermeintliche Tochter mit nach München zu nehmen. Hier bezog die in Untersendling wohnende Hartz-IV-Empfängerin zusätzliche Sozialleistungen, die sie ohne Kind nicht bekommen hätte.

Im Februar 2009 erschien sie mit ebenfalls erst wenige Tagen alten Zwillingen erneut in der Deutschen Botschaft in Dhaka. Jetzt jedoch verlangten die Mitarbeiter einen Mutterschaftstest. Daraufhin nahm die Frau die Kinder wieder mit, brachte sie bei Bekannten unter und reiste allein nach Deutschland. Die Botschaft schaltete das Kommissariat 34 für Ausländer-Kriminalität ein. Im Sommer letzten Jahres wurde die Wohnung der Frau durchsucht. Der Sozial-Betrügerin wird am Donnerstag (10. Februar) der Prozess gemacht. Und das Mädchen kam ins Heim. Armes Kind.

dop.

Rubriklistenbild: © dpa

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