Mit Messer niedergestochen

Prozess wegen Mordversuch an meckerndem Nachbarn

München - Weil ihr Nachbar sich über den Lärm aus ihrer Wohnung beschwert hatte, stach eine 25-Jährige ihn nieder. Nun steht sie in München wegen versuchten Mordes vor Gericht.

Wegen versuchten Mordes nach einer Beschwerde über Lärm in der Nachbarwohnung muss sich seit Dienstag eine junge Frau vor dem Münchner Schwurgericht verantworten. Die 25-Jährige soll im vergangenen November einen Mann mit sechs Messerstichen lebensgefährlich verletzt haben. Das spätere Opfer hatte sich über den Krach in der Nachbarwohnung beschwert. Dabei kam es schließlich zu den Messerstichen.

Der Mann hatte wegen der Ruhestörung in der Wohnung seiner früheren Frau die Polizei gerufen. Als diese wieder abzog, eskalierte die Situation. Die Ex-Frau habe vor ihren Gästen behauptet, sie sei von dem Mann geschlagen worden, erklärte deren Freundin. Daraufhin habe sie ihn zur Rede stellen und ihn mit dem Messer einschüchtern wollen.

Allerdings habe sie ihm nur „Angst machen wollen“, gab die Angeklagte zu Protokoll. An die Stiche könne sie sich nicht erinnern, sagte die zur Tatzeit angetrunkene Frau. Die 25-Jährige war mit den geschiedenen Eheleuten befreundet und durfte laut ihrer Schilderung gegen „ein wenig Hilfe im Haushalt und bei den Kindern“ zu der Frau ziehen, als sie obdachlos wurde.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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