Nach Sturz Blutgerinsel im Kopf

Frau stolpert über Hund: tot!

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Hundedame Alina: Ihr Frauchen ist tot. Jetzt kümmert sich Nachbarin Gerda K. um sie.

Alina liegt auf einem Sessel, schaut im Zimmer herum, spitzt immer wieder die Ohren.

„Sie denkt, jeden Augenblick kommt ihr Frauchen zurück“, sagt Gerda K. (63) und streichelt der Hundedame über den Rücken. Alinas Frauchen wird nicht wiederkommen. Gerda H. (76) aus Laim stolperte über ihren Hund, fiel auf den Hinterkopf. Zwei Tage später war die Rentnerin tot.

Es war am Donnerstag vor einer Woche. Gerda H. geht mit einer Bekannten zusammen ihre Zamperl ausführen. „Wie immer hab ich sie vor der Tür abgeholt“, sagt Marianne S. (65). An der Joergstraße sieht Hundedame Alina einen anderen Hund. Die siebenjährige Hündin ist ängstlich, will zwischen den Beinen ihres Frauchens Schutz suchen. Gerda H., die unsicher auf den Beinen ist, stolpert, fällt auf das Kopfsteinpflaster.

Die Seniorin hat eine Beule am Kopf, sonst geht es ihr gut. Ihre Begleiterin Marianne S. bringt Gerda H. nach Hause, will am nächsten Tag nochmal nach ihr schauen.

Am Freitag öffnet Gerda H. nicht mehr die Tür. Nur Alina bellt ununterbrochen. Gemeinsam mit Nachbarin Gerda K. ruft Marianne S. die Polizei. Alina bellt immer noch. Die Tür wird aufgebrochen, die Polizisten finden Gerda H. auf dem Boden.

Sie wird sofort ins Krankenhaus gebracht. Dort stirbt sie einen Tag später an einem Blutgerinsel, das nicht mehr operiert werden konnte. Um Alina kümmert sich jetzt die Nachbarin: „Das bin ich ihr schuldig.“

jam.

Quelle: tz

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