Raffinierte Räuberin

Mehr Busen dank Diebstahl

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48 gestohlene 100-Euro-Scheine versteckte eine Münchnerin in ihrem BH

München - Satte 4800 Euro stahl eine Münchnerin im Zug einem Mann aus Griechenland. Als Polizisten sie schnappten, hatten sie Mühe, die Beute zu finden - die war gut versteckt.  

In der Wache der Bundespolizeiinspektion München konnten die Beamten am Donnerstag einem 84-jährigen Griechen seine 4800 Euro Bargeld zurückgegeben, die ihm zuvor in einem Zug von Berlin nach München gestohlen wurden.

Wie die Polizei mitteilt, war der Mann mit dem ICE von der Bundeshauptstadt auf dem Weg in die bayerische Landeshauptstadt. Kurz vor Ankunft in München, gegen 16.35 Uhr, suchte er die Bordtoilette auf. Dort vergaß er eine Handtasche, in der er seine Barmittel mitführte.

Unmittelbar nachdem er die Toilette verlassen hatte, begab sich eine 28-jährige Frau auf das "stille Örtchen". Der Grieche wartete – nachdem er seinen Fehler bemerkt hatte – unmittelbar vor der Toilettentür. Als die junge Frau die Toilette verließ, lag die Handtasche auf dem Boden der Toilette, das Geld war wag.

Gegenüber dem Mann als auch gegenüber der hinzugezogenen Streife der Bundespolizei bestritt die Frau, das Geld an sich genommen zu haben. Erst bei einer körperlichen Durchsuchung der Münchnerin in den Räumen der Bundespolizeiinspektion kam das Geld zum Vorschein. Sie hatte sich die achtundvierzig 100-Euro-Scheine in den BH gesteckt.

Für den Griechen ging die Sache glimpflich aus: Er erreichte Der nach der Übergabe des Geldes noch seinen planmäßigen Flug nach Athen um 19:10 Uhr.

Die Frau erwartet eine Anzeige wegen Diebstahls durch die Bundespolizei.

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