In der Frauenkirche geht's jetzt "App"

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Die beiden charakteristischen Türme der Frauenkirche.

München - Die moderne Technk macht auch vor so alten Gemäuern wie jenen der Frauenkirche oder des Alten Peter nicht Halt: Jetzt gibt es sogar eine "Kirchenführer-Applikation" fürs Handy.

Ihre Grundfesten sind Jahrhunderte alt, aber die alten Gemäuer zeigen sich modern: Erstmals erscheinen die beiden bekanntesten Münchner Kirchen, der Liebfrauendom und St. Peter, mit einer “Kirchenführer-Applikation“ auf internetfähigen Handys, sogenannten “Smartphones“. Laut Mitteilung des erzbischöflichen Ordinariats stehen dem Nutzer kunsthistorische Informationen zur Verfügung, außerdem ein Audioführer, ein interaktiver Grundriss, eine Zeittafel und Besucherinformationen - zum Beispiel Öffnungszeiten, Kontaktdaten und besondere Termine. Die “App“ soll damit eine Kombination aus Hör- und elektronischem Buch darstellen.

Der Liebfrauendom, meist “Frauenkirche“ genannt, wurde im Jahr 1494 eingeweiht und ist seit rund zweihundert Jahren die Kathedrale der Erzbischöfe von München und Freising. Die erste Peterskirche ist laut dem Internetauftritt des Erzbistums sogar 100 Jahre vor der Gründung Münchens im Jahre 1158 nachweisbar. Der heute “Alter Peter“ genannte Turm wurde ursprünglich im 14. Jahrhundert errichtet. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde er wieder aufgebaut. Die Handy-Anwendung wird am Mittwoch vorgestellt. In Kürze soll es auch “Apps“ für die Asam-Kirche St.-Johann-Nepomuk und die Heilig-Geist- Kirche in München geben.

dpa

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