Ziffernblatt am Nordturm installiert

Die Frauenkirche tickt bald wieder richtig

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Das Ziffernblatt wurde mit einem motorbetriebenen Gewinde nach oben gezogen.

München - Jetzt schlägt’s aber 13! Weil man nach Jahren wieder freie Sicht auf den Nordturm der Frauenkirche hat – und jetzt auch auf die Zifferblätter. Am Montag wurden sie montiert.

Mit einem motorbetriebenen Gewinde und einem Stahlseil zogen Robert Seitz (27) und seine Kollegen dafür die einzelnen Viertel des Ziffernblattes knapp 100 Meter von außen den Kirchturm hoch.

„Rund drei Jahre waren die Kupfer-Ziffernblätter jetzt unten“, sagt Karl Bauer (63) vom Baureferat München. Bis Mitte der kommenden Woche müssen die Münchner aber wohl noch warten, bis alle drei Turmuhren am Dom wieder richtig ticken.

Warten hat Bauer allerdings schon lange gelernt: „Wir sind immer die Letzten!“, lacht er. Weil: Bis seine Leute eine Uhr wieder anbringen können, müssen die übrigen Handwerker-Kollegen ihre Arbeit beendet haben. Ganz nach dem Motto: Der Letzte macht die Uhr an.

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tos

Fakten zur Uhr

Die drei Ziffernblätter der Nordturms stammen aus dem Jahr 1986. Während der Renovierungsarbeiten an der Frauenkirche wurden auch sie abmontiert und gesäubert. Die Kirchenuhren bestehen aus je vier Kupfer-Segmenten. Ein komplettes Ziffernblatt ist etwa 400 Kilogramm schwer. Der Brummer über dem Portal misst von der 12 bis zur 6 fünfeinhalb Meter. Seine beiden Brüder sind mit jeweils fünf Metern Durchmesser 50 Zentimeter kleiner und auch etwas leichter.

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