Fraunhoferstraße

55-Jähriger nach Attacke in U-Bahn wohl gelähmt – Polizei sucht diesen Mann 

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Einer Zeugin gelang es, nach dem Streit ein Foto des Angreifers zu schießen.

Nach einer verbalen Auseinandersetzung hat ein Mann einen 55-Jährigen an der U-Bahnhaltestelle Fraunhoferstraße gegen einen Betonsäule geschubst - mit fatalen Folgen. Dann ging er einfach davon. 

Update 1. Februar: Der Anwalt des Verdächtigen hat sich zu Wort gemeldet. Was ist an dem Abend wirklich passiert?

Update 31. Januar: Sie haben ihn! U-Bahn-Schubser stellt sich - er kommt aus Ebersberg.

Update vom 31. Januar: Die Polizei hat sich mittlerweile zum aktuellen Ermittlungsstand geäußert. 

Die Wut steht ihm noch ins Gesicht geschrieben: Als das Foto im U-Bahnhof Fraunhoferstraße (Gärtnerplatzviertel) entstand, hatte der junge Mann mit den blonden Haaren wohl gerade einen 55-Jährigen im Streit schwer verletzt. Das Opfer wird nach Polizeiangaben möglicherweise dauerhaft gelähmt bleiben. Nach dem unbekannten Täter wird gefahndet.

Die Auseinandersetzung begann am 15. Januar um 17.45 Uhr schon auf der Rolltreppe. Der Auslöser ist noch unklar. Offensichtlich reagierte der 55-Jährige allerdings so sauer, dass er den jungen Mann beleidigte. Ein Wort gab das andere. Am Fuß der Rolltreppe versuchte der unbekannte junge Mann, dem 55-Jährigen einen Faustschlag ins Gesicht zu verpassen. An diesem Punkt ging eine couragierte Frau (66) dazwischen. Sie stellte sich zwischen die Kontrahenten und forderte sie auf, sich zu beruhigen.

Mutmaßlicher Schubser wurde fotografiert

Gleich danach ging der Ärger weiter. Dabei schubste der junge Mann den Älteren so kräftig, dass der mit dem Kopf gegen eine Betonsäule schlug und bewusstlos zusammensackte.

Der mutmaßliche Schubser blieb noch kurz und wurde von einer weiteren couragierten Augenzeugin fotografiert. Mit diesem Foto fahndet die Polizei nun nach ihm. Er war verschwunden, als die Retter eintrafen. Die Polizei (Kommissariat 24, Tel. 29 100) ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet um Hinweise.

Indem Sie das Foto verbreiten, erhöhen sich die Chancen, dass der Angreifer festgenommen wird.

Die wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Isarvorstadt – mein Viertel“.

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