„Das Ganze ist authentisch“

Münchner Studenten starten mit Fitness-Idee richtig durch - Fußball-Idol steigt mit ein

Die Fitness-App „Freeletics“ kommt aus München. Mittlerweile ist sie weltweit bekannt. (Symbolbild). Marc-Andre ter Stegen (ganz rechts) ist mit dabei. 
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Die Fitness-App „Freeletics“ kommt aus München. Mittlerweile ist sie weltweit bekannt. (Symbolbild). Marc-Andre ter Stegen (ganz rechts) ist mit dabei. 

Mit der Entwicklung einer besonderen App haben drei Studenten aus München mittlerweile Millionen Menschen erreicht. Auch ein weltbekannter Fußball-Star ist dabei.

  • Mit einer Fitness-App erschufen drei Münchner Studenten ein echtes Erfolgsmodell.
  • Vor sieben Jahren gründeten sie das Start-Up „Freeletics“. 
  • Das Sportunternehmen ist mittlerweile weltbekannt - und hat einen prominenten Unterstützer.

München - Die Übungen heißen „Burpees“, „Squats“ und „Pullups“ - und sind mittlerweile weit über München hinaus bei zahlreichen Sportlern bekannt. Sie stammen aus der Fitness-App „Freeletics“ - die von einem kleinen Start-Up von drei Münchner Studenten im Jahr 2013 entwickelt worden ist. 

Studenten in München startet mit Fitness-Idee durch - Mittlerweile sind Millionen Menschen Fan davon

Von einem kleinen studentischen Unternehmen kann heute keine Rede mehr sein - sieben Jahre später ist „Freeletics“ eine der erfolgreichsten Fitness-Apps der Welt. Über 40 Millionen Menschen nutzen die App, in der mithilfe eines digitalen Trainers gesportelt wird. 

„Wir verwenden künstliche Intelligenz, um ganzheitliches digitales Fitnesstraining zu bieten“, sagt „Freeletics“-Geschäftsführer Daniel Sobhani im Gespräch mit Radio Arabella. Anfangs wurde die App vor allem von „Sportskanonen“ genutzt, so Sobhani weiter. Mittlerweile verwenden die App aber ganz verschiedene Menschen, die alle individualisierte Trainingspläne bekommen. 

Münchner Studenten gründen Sportunternehmen „Freeletics“ - und verkaufen an US-Investoren

Die Münchner Studenten, die das Sportunternehmen 2013 gründeten, haben sich mittlerweile zurückgezogen und „Freeletics“* 2018 an US-Investoren verkauft. Sobhani, der die die Gründer aus der Studienzeit in München kannte und als Unternehmensberater tätig war, stieg 2014 als Geschäftsführer ein. 

Nach und nach verbreiteten sich die „Freeletics“-Trainingsmethoden in München - Sportler trainierten Zuhause, im Studio, aber auch gemeinsam an der Isar. „Das Ganze ist authentisch“, sagt Sobhani. 

In München haben Unbekannte bei einem Diebstahl eine brachiale Methode gewählt. Die Polizei fahndet mit Hochdruck.

Sportunternehmen „Freeletics“ aus München: Weltbekannter Fußball-Star sitzt mit im Boot

Auch ein weltbekannter Fußballer sitzt mittlerweile bei „Freeletics“ mit im Boot. Das Sportunternehmen kooperiert mit Torwart Marc-André ter Stegen, der beim FC Barcelona unter Vertrag steht und regelmäßig bei der Nationalmannschaft im Kader steht. Für viele ist der Keeper mittlerweile ein Fußball-Idol.

„Wir waren auf der Suche nach Ausnahmeathleten, mit denen wir zusammen arbeiten können“, sagt der Geschäftsführer im Gespräch mit Radio Arabella. Der Fußballer kannte das Sportunternehmen aus seinem privaten Umfeld. Nun können Nutzer in München, aber auch überall sonst, ganz ähnlich wie er selbst trainieren. 

Eine ganz andere Idee hatten Tiermedizin-Studenten in München: Für einen ungewöhnlichen Kalender ließen sie im Hörsaal die Hüllen fallen. DerBahnwärter Thiel in der Isarvorstadt greift derweil zu einer drastischen Maßnahme.

nema

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