"Das waren keine Anfänger"

Einbrecher legen Einsiedel-Bad lahm

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Mit diesem Schild wurden die Bürger informiert

München - Wer am ersten Feriensonntag im Maria-Einsiedel-Bad in Thalkirchen ins kühle Nass springen wollte, stand vor verschlossenen Türen.

Dieses Mal waren aber nicht die mageren Öffnungszeiten der Stadtwerke schuld, sondern Einbrecher, die über Nacht mehrere tausend Euro Bargeld erbeutet hatten.

„Das waren keine Anfänger, sondern sehr professionelle Kriminelle“, sagt SWM-Sprecherin Bettina Hess über die Ganoven, die den Kassenraum aufgebrochen und mit einer Flex den Tresor mit Kleingeld aufgesägt hatten. „Die haben ein riesiges Chaos hinterlassen.“

Wieso die Stadtwerke im abgelegenen Einsiedel-Bad so viel Kleingeld aufheben? Hess: „Wir brauchen Wechselgeld, und an einem Feriensonntag kommen tausende Badegäste, denen man herausgeben können muss.“

Und da am Sonntag kein Tresor mehr da war, um die Tagesgeldeinnahmen aufzubewahren und die Polizei die Räumlichkeiten für ihre Ermittlungen in Beschlag nahm, blieb das Bad zu.

Montag Mittag wird es voraussichtlich wieder öffnen. Erst vergangene Woche war das Ungererbad Opfer der vermutlich gleichen Bande geworden sowie das Freibad in Germering. Während die Münchner Polizei keine Auskunft zu dem Kriminalfall geben konnte, kann man bei den Kollegen im württembergischen Ludwigsburg nachlesen, dass schon seit Mai dieses Jahres eine Bande Süddeutschlands Freibäder unsicher macht. Es gibt über ein Dutzend Fälle, die Täter entkamen stets unerkannt.

J. Welte

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