Getaktete Ampeln, weniger Haltezeiten

Neue "Grüne Welle": Auf diesen Strecken haben Sie freie Fahrt

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Mehrere grüne Ampeln hintereinander ergeben eine sogenannte "Grüne Welle". Die Stadt München will diese "Wellen" ausbauen. Damit sollen Autos zügiger durch die Stadt fahren können.

München - Seit einer Weile testet die Stadt die Grüne Welle auf 26 Straßen. Mit Erfolg! Wir erklären, wie sie funktioniert und warum sich der Aufwand lohnt.

Auf jeder Teststrecke sind die Halte- und Standzeiten zurückgegangen, rund um Lenbach- und Maximiliansplatz sogar um mehr als zwei Drittel! Das hat Folgen: Die Verkehrsteilnehmer sind zügiger an ihrem Zielort. Und durch weniger Stehen sind weniger Abgase in der Luft.

So funktioniert’s: Ausgangspunkt ist die erste Ampel auf einer Strecke. Steht die auf Grün, läuft die Uhr. Zum Beispiel haben Autofahrer nachts 60 Sekunden Zeit, um zur nächsten Ampel zu kommen. Die schaltet dann auf Grün, nicht vorher. Grundlage für die Berechnungen ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Wer also schneller fährt als erlaubt, hat keinen Vorteil. Er steht dann an einer roten Ampel!

Jede Strecke ist individuell berechnet – je nach Abbiegespuren, Verkehrsaufkommen, ÖPNV oder Radlspuren. Auch die Tageszeit spielt eine Rolle. Im Morgen- und Abendprogramm gelten beispielsweise 90 Sekunden, rund um die Messe an Messetagen 120.

Der Aufwand lohnt sich, sagt die Stadt. Noch gibt es nicht für alle Streckenabschnitte Ergebnisse. Doch die bisherigen sind so gut, dass die Stadt zehn weitere Bereiche testen will: Auf der Putzbrunner Straße, Ungererstraße, Anzinger Straße, Ackermannstraße, Verdistraße, Balanstraße, Arnulfstraße, Chiemgauer-/Innsbrucker Straße, Ingolstädter Straße und Rosenheimer Straße gilt schon bald die Grüne Welle. Für mehr freie Fahrt!

Die Karte zeigt die zehn wichtigsten und zentralsten Strecken in München, auf denen Sie die "Grüne Welle" in vollen Zügen genießen dürfen.

ska

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